Auftakt ohne Grenzen: FC Oeding trainiert unter besonderen Bedingungen

mlzFußball-Kreisliga A

Der eigene Rasenplatz ist noch gesperrt, deshalb muss das Training schon mal in Südlohn oder den Niederlanden stattfinden. Aber auch auf der heimischen Anlage trainiert der FC Oeding kreativ.

Oeding

, 25.06.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Spaß steht beim Kreisligisten FC Oeding aktuell noch im Vordergrund. Da der Rasenplatz im Moment noch nicht bespielt werden darf, muss Trainer Jeroen van der Veen bei den Einheiten am Dienstag kreativ werden. Bis zur vergangenen Woche durfte nur in Zehner-Gruppen trainiert werden, da ist die eine Hälfte der Mannschaft raus aus dem Stadion um harte Intervalleinheiten zu laufen. "Das bekommt die Mannschaft schon gut hin, da sie sich in der trainingsfreien Zeit läuferisch sehr fit gehalten haben," so van der Veen.

Die andere Hälfte hat auf einer kleinen Fläche hinter dem Hauptplatz kleine Spielchen gemacht, bei denen der Spaß im Mittelpunkt stand. Nach der Hälfte der Trainingszeit wurden die Gruppen dann getauscht. Donnerstags ging es dann nach Südlohn auf den Kunstrasenplatz zum Training. Ab nächsten Dienstag soll dies aber auch wieder in Oeding möglich sein, wo die Mannschaft dann mit dem taktischen Training anfängt.

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Die Ungewissheit, wie es weitergeht, belastet die Trainingsplanung am meisten. Aktuell bereitet Trainer van der Veen die Mannschaft so vor, als würde die Saison Ende Juli mit dem Pokal los gehen. Sollte dieses Szenario so eintreffen, dann bekommt die Mannschaft auch keinen Urlaub mehr. Kommt es anders und die Saison beginnt erst viel später, dann würde van der Veen seinen Spielern im Juli nochmal zwei Wochen trainingsfrei geben.

Spielstarke Neuzugänge für den FC Oeding

Mit den Neuzugängen Robin Ring vom VfL Rhede (Landesliga) und Hendrik Brügging von der SpVgg Vreden II (Bezirksliga) bekommen die Oedinger zwei spielstarke, erfahrene Akteure neu ins Team. Aus der A-Jugend kommen die Spieler Joan Henri Terhart, Robin Uphues und Luca Fromm dazu. Nach einem Jahr voller Verletzungen ist auch Trainer Jeroen van der Veen wieder fit und einsatzbereit.

„Mit dieser Mannschaft können wir unter den ersten Fünf der Kreisliga A landen und wahrscheinlich wird keine Mannschaft glauben, uns im vorbeigehen schlagen zu können", sagte van der Veen beim Auftaktgespräch. Als Favoriten nennt er wie schon in den letzten Jahren den FC Vreden.

Zur Vorbereitung sind auch schon einige Testspiele geplant, so wurden Spiele mit dem SV Gescher II, RW Nienborg, Westfalia Gemen II, TuS Velen und SpVgg Vreden II geplant, allerdings ist noch nicht klar, ob und wann diese stattfinden können. Van der Veen hofft auf einen baldigen Beginn. „Wenn es nach mir geht, können wir sofort loslegen." Das Ganze könne auch gerne erstmal ohne Zuschauer stattfinden. Und natürlich würden die Abstände in den Kabinen eingehalten werden.

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