Beim SuS Stadtlohn immer wohl gefühlt

SuS Stadtlohn

Drei Fragen an Frank Bajorath, bis zum Mittwoch Trainer des SuS Stadtlohn.

STADTLOHN

13.10.2011, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim SuS Stadtlohn immer wohl gefühlt

 

 

 

Wie lange sind Sie insgesamt Trainer beim SuS Stadtlohn gewesen ?

Ich habe in der Saison 1999/2000 als Trainer der B-Jugend beim SuS gefangen und habe später zusammen mit Peter Löschner die A-Jugend betreut und war danach Trainer der zweiten Mannschaft. Unter Trainer Manfred Ostendorf bin ich Cotrainer der erste Mannschaft geworden. Die Position habe ich bei Rob Reekers behalten, anschließend habe ich den Posten des Cheftrainers von Rob übernommen.

 

 

 

Kam die vorzeitige Trennung vom SuS Stadtlohn für Sie zu diesem Zeitpunkt überraschend?

 

Nein, natürlich nicht. Schon in den vergangenen Wochen bin ich immer häufiger gefragt worden, wie lange ich mir das noch antun will. Ich bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich zum Ende der laufenden Serie den Vertrag nicht mehr verlängert hätte. Die Zeit ist einfach reif für neue Herausforderungen. Ich habe mich aber während meiner gesamten Tätigkeit beim SuS im Verein sehr wohl gefühlt

 

Woran hat es Ihrer Meinung nach gelegen, dass die Mannschaft die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte?

 

Zum einen muss man sehen, dass eine Reihe von Clubs in der Westfalenliga gewaltig aufgerüstet haben. Da ist es für den SuS Stadtlohn nicht einfach, mitzuhalten. Zu anderen hatten wir zu Saisonbeginn einige Verletzungssorgen. Und gerade in der Zeit, in der ich notgedrungen zum Experimentieren gezwungen war, mussten wir gegen die ganz starken Mannschaften der Spielklasse antreten. Es kann aber auch sein, dass ich die Köpfe der SuS-Spieler mit meinen Vorstellungen nicht mehr erreicht habe. Jetzt kann ich in naher Zukunft viel mehr Zeit mit meiner Frau verbringen. Ich bin aber prinzipiell für neue Angebote offen. jok

 

Lesen Sie jetzt