Bereit für ersten Aufschlag

37. int. Pfingsturnier BW Stadtlohn

Zwei Stadtlohner in den Top Ten der Setzliste des internationalen Pfingst-Tennisturniers - das ist eine Premiere bei der 37. Auflage des Vorzeige-Tennis-Events in der Region: Kevin Kaczinski nimmt als Dritter der vorläufigen Setzliste die Spiele um den großen tönernen Pokal samt 2500 Euro Siegprämie auf, Kim Möllers reiht sich auf Rang neun ein.

STADTLOHN

, 02.06.2014, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

67 Meldungen liegen der Turnierdirektion nach dem offiziellen Meldeschluss vor. "Das ist ein guter Wert und verglichen mit den Vorjahresergebnissen besser als der Schnitt", freut sich Turnierdirektor Frank Brockordt. Deswegen werde der Reigen der Spiele in der Qualifikationsrunde, in der es für 27 Kandidaten um acht Plätze im 48-er Hauptfeld geht, schon am Mittwoch ab 15 Uhr über die rote Asche der BW-Tennisanlage an der Uferstraße gehen.

34 Tennis-Akteure werden den Weg in die erste Hauptrunde am Freitag, 15 Uhr, direkt nehmen können: Ihre Ranglistenplatzierung öffnet die Pforten zur ersten Spielrunde. Und die Spitze der Setzliste - die besten 16 - wird sich sogar bis Samstag, 10 Uhr, zurücklehnen dürfen: Per Freilos ziehen sie in Runde zwei.

 

Natuschil an Position eins

 

Die Setzliste führt zurzeit Marvin Netuschil (TC Iserlohn) an, der in der deutschen Rangliste (DTB) auf Platz 41 angesiedelt ist. Im Vorjahr von Position sieben ins Rennen gegangen, unterlag der Regionalligaspieler im Halbfinale gegen den Griecehn Theodorus Angelinos mit 0:6, 6:3, 3:6. Nur um einen Platz schlechter gestellt in der deutschen Rangliste ist Daniel Masur (Versmold). An Position drei werden gemeinsam geführt Kevin Kaczinski und Marko Lenz (Pforzheim).

 

Der 20-jährige Kaczynski, der für den Regionalligisten Bielefelder TTC aufschlägt, hat in diesem Frühjahr bei den internationalen Turnieren in Ägypten, Griechenland, Iran und Marokko weiter an seinem Weltranglisten-Punktekonto "gebastelt": Derzeit liegt der Stadtlohner Profi auf Rang 756 in der Weltrangliste - in der DTB-Liste wird er auf Rang 45 geführt.

Im vergangenen Jahr hatte er im Viertelfinale dem Routinier Julio Peralta (Chile) mit 3:6, 2:6 den Vortritt lassen müssen.

Im Viertelfinale war auch für Kim Möllers (24), den zweiten Stadtlohner Tennis-Akteur im Hauptfeld, das "Aus" gekommen: Rameez Junaid hatte ihn auf dem Weg ins Halbfinale mit 6:3, 7:6 gestoppt. Möllers, der im Regionalligateam des Dorstener TC spielt, wird in der DTB-Rangliste auf Platz 62 geführt.

"Für uns ist Pavol Cervanak einer der Top-Favoriten", meint Brockordt. Der 26-jährige Slowake, der in Köln lebt, setzte nach seiner Final-Niederlage 2012 gegen Oscar Otte zu einem beachtlichen Sprung in der Weltrangliste an: Dort wurde er vor eineinhalb Jahren auf Platz 169 geführt. Cervanak spielt in der niederländischen "Bonds-Liga" um Punkte.

10 000 Euro Preisgeld

 

Insgesamt sind die Pokale mit 10 000 Euro Siegprämien gefüllt: Der Einzelsieger erhält davon 2500 Euro, der Finalgegner immerhin 1200 Euro. Das Sieger-Doppel darf sich über 1000 Euro freuen und der B-Runden-Sieger über 400.

 

Gespielt wird die Qualifikation am Mittwoch und Donnerstag (jeweils ab 15 Uhr), die erste Runde im Hauptfeld am Freitag (15 Uhr), die zweite Hauptrunde, die ersten Runden im Doppel und im B-Wettbewerb am Samstag ab 10 Uhr und die weiteren Runden in allen drei Konkurrenzen am Sonntag ab 10 Uhr. Am Finaltag, am Pfingstmontag, stehen die Halbfinalspiele gegen 10 Uhr auf dem Programm; anschließend folgen die Endspiele.

 

 

Bernhard.Mathmann@mdhl.de

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