Bernd Verwohlts Kopfball ins SpVgg-Glück

mlzFußball-Westfalenliga

Beim Westfalenliga-Schlusslicht in Tengern tat sich die SpVgg Vreden lange Zeit schwer. Am Ende genügte eine Standardsituation zum Sprung auf Platz drei.

Vreden

, 29.09.2019, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den angeschlagenen Bas Reekers war Bernd Verwohlt am Sonntag in die Startelf gerückt. Am Ende machte er die Vredener mit seinem Kopfballtor zum glücklichen 1:0-Sieger im Duell bei Westfalenliga-Schlusslicht TuS Tengern.

Vredens Trainer Rob Reekers hakte den Erfolg im sehr umkämpften Spiel auf matschigem Rasen als „dreckigen Sieg“ ab, der seine Mannschaft auf den dritten Platz beförderte. „Das Spiel hätte auch unentschieden ausgehen können, weil wir den Gegner oft durch technische Fehler stark gemacht haben“, so der SpVgg-Trainer. Letztlich war es aber seine Mannschaft, die in der 79. Minute den Lucky Punch setzte. Der eingewechselte Michel Wilkes fand mit seinem Eckball den Kopf von Bernd Verwohlt, der zum 0:1 einnickte.

In der Schlussphase warfen die Hausherren dann alles nach vorn – und hätte beinahe noch ausgeglichen. Doch nach einer Standardsituation klärte Vredens Tim Schücker gerade noch auf der Linie. Die Vredener verpassten es in der letzten Viertelstunde, ihre Konter zu nutzen, um mit einem möglichen 0:2 für Ruhe zu sorgen. Umso größer war die Erleichterung der Blau-Gelben, als der Schlusspfiff vor magerer Kulisse von rund 60 Zuschauern erklang.

Sicherheit fehlt der SpVgg

Im ersten Durchgang brauchten die Vredener gegen robuste Gastgeber eine Weile, um die Spielkontrolle zu erlangen. Das gelang ab der Mitte des ersten Durchgangs zwar, doch die letzte Sicherheit im Passspiel fehlte der SpVgg. Auch Torabschlüsse waren selten. So musste eine Standardsituation her, um den wichtigen Dreier nach zuvor zwei Niederlagen mit auf die lange Heimreise nach Vreden zu nehmen.


SpVgg: Langer - Niehuis, Verwohlt, Enning, Schücker, Hakvoort, Hartmann (60. Ostenkötter), Wüpping, Kondring (70. Wilkes), Bolat, Hilgemann (46. Worms)
Tor: 0:1 Verwohlt (79.)
Zuschauer: 60

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