Bleibt Oeding gegen Ottenstein Herr im eigenen Haus?

Fußball-Kreisliga A1: Topspiel der Woche

Nicht Fisch und nicht Fleisch – das war der Saisonauftakt am vergangenen Sonntag sowohl für den FC Oeding als auch für seinen kommenden Gast, den FC Ottenstein. Die Kontrahenten, die am Sonntag ab 15 Uhr im Oedinger Grenzstadion (Winterswyker Straße 66) aufeinander treffen, beendeten den ersten Spieltag jeweils mit einem 1:1.

OEDING

, 18.08.2017, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bleibt Oeding gegen Ottenstein Herr im eigenen Haus?

Die Oedinger Max Nagel (l.) und Kevin Giesen (r.) empfangen im ersten Heimspiel der Saison den FC Ottenstein mit Martin Vortkamp. Das Bild zeigt eine Szene aus der Vorsaison, die Partie in Ottenstein endete 2:2.

Das erste Tor der neuen Saison mit Oedinger Beteiligung war gleich ein ganz krummes Ding: Fast von der Mittellinie wollte Bernd Döbbelt im Spiel bei GW Lünten nach drei Minuten einen Rückpass zu Torhüter Chris Harmeling spielen – und der Ball landete im eigenen Tor. Dieser Rückstand egalisierte David Bleker zwar später, doch gerne hätten die Oedinger die volle Punktausbeute ergattert. „Ein Sieg wäre sicher verdient gewesen, aber in unserem Spiel war noch viel Luft nach oben“, fand Spielertrainer Andre Stenert. Im Klartext: Gegen Ottenstein will er mehr Kombinationen, mehr erfolgreiche Zweikämpfe und bessere Nutzung der Räume sehen. Die Gäste erwartet Stenert als Team mit einer kompakten Abwehr und Philipp Hörst als torgefährlichen Angreifer.

Unangenehmer Gegner

Dass Ottenstein ein unangenehmer Gegner für die Schwarz-Weißen sein kann, haben die vergangenen Jahren bewiesen: Oeding gewann lediglich zwei der letzten zehn Vergleiche, Ottenstein drei und fünf endeten unentschieden. Gäste-Trainer Maik Böyer erinnert sich an das Erfolgsrezept der letzten Vergleiche: „Wir sind immer gut damit gefahren, auf Oedinger Fehler im Aufbau zu lauern und sie auszunutzen.“ Allerdings habe er den Gegner unter dessen vorherigem Coach Thomas Ring besser gekannt. Doch für Sonntag erwarte Böyer einen starken Gegner mit viel individueller Qualität, der zu den Topteams der Liga zähle.

Viele Ausfälle bei den Gästen

Die Gastgeber müssen neben dem langzeitverletzten Matthias Ossing auf den gesperrten Timo Wanninger und Alexander Schimpke (Verdacht auf Kreuzband-Anriss) verzichten. Die Ottensteiner haben insgesamt sieben Ausfälle zu beklagen: Niklas Boll (Aufbautraining), Timo Glaubitz, Adnan Behlulovic, Robin Wißing (alle verletzt), Thomas Vortkamp, Jan Benkhoff (Urlaub) sowie der verletzte Kapitän Bennet Terbrack. Böyer: „In Bestbesetzung sehe ich uns auf Augenhöhe. So aber ist Oeding im eigenen Haus klarer Favorit.“ Stenert hofft, dass sein Team dieser Rolle gerecht werden und den ersten Dreier der Saison landen kann.

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