Bronze für Heinz Regineri

Badminton in Wüllen

WÜLLEN Die Anstrengungen haben sich gelohnt, mit einer Medaille kehrten Monika und Heinz Regineri (Mitglieder der SG Gronau, startberechtigt für TuS Wüllen) jetzt von den Weltmeisterschaften aus dem spanischen Punta Umbria zurück.

07.10.2009, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Heinz Regineri freut sich über seine Bronzemedaille.  <p></p></p>

<p>Heinz Regineri freut sich über seine Bronzemedaille. <p></p></p>

Verantwortlich zeichnete für das Edelmetall Heinz Regineri, der im gemischten Doppel an der Seite von Renate Knotzsch erst im Halbfinale an den späteren Weltmeistern Harry Shadwick/Brenda Andrew in zwei Sätzen scheiterte.

Insgesamt präsentierte sich der Deutsche Badmintonverband, der 94 Aktive zu den "World Senior Championships 2009" gemeldet hatte, von seiner Sonnenseite: Acht Mal erreichten Deutsche das Endspiel, holten sich dabei drei Titel, und ergänzten ihre Trophäensammlung noch um elf Bronzemedaillen.

Da zuletzt in Taiwan vor zwei Jahren das Teilnehmerfeld in der Klasse O60 zu explodieren drohte, war jetzt erstmals auch die Altersklasse O65 bedacht worden.

Dort musste sich Heinz Regineri mit seinem Partner Georg Schonfeld im Achtelfinale des Doppels den Dänen Björn Auberg/Knut Moller geschlagen geben (14:21, 17:21).

Ebenfalls auf dänische Widersacher traf Regineri im Viertelfinale des Mixed. An der Seite von Renate Knotzsch gelang ein überzeugender Zwei-Satz-Sieg über Jörn Gilsaa/Sonja Andersen. Pech jedoch, dass schon im Halbfinale die an Nr. eins gesetzten Harry Shadwick/Brenda Andrew warteten. Die Briten verbauten den Deutschen den Einzug in das Finale und siegten 21:10, 21:16. Doch auch über Bronze konnten sich Regineri/Knotzsch riesig freuen.

Nicht weit von einer Medaille entfernt war auch Monika Regineri. Zwar unterlag sie im Einzelwettbewerb der O60 in der ersten Runde der Japanerin Kazumi Katayama knapp mit 12:21, 21:12, 19:21, doch weit führte ihr Weg im Mixed. Mit Spielpartner Dirk Fratzer hatte sie in der zweiten Runde Geoffrey Williams/Sylvia Gill ausgeschaltet (22:20, 21:13), um dann im Viertelfinale hauchdünn an den späteren Finalisten Mike Cox/Val O'Neill zu scheitern. 21:19, 15:21, 22:24 lautete das aus deutscher Sicht bittere Ergebnis dieses zweitlängsten Spiels der Doppelkonkurrenz.

sh

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