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Darf Alstätte schon den Meistertitel feiern?

Fußball-Kreisliga A

Wenn alles für den VfB Alstätte läuft, könnte er schon am Sonntag die Meisterschaft in der Kreisliga A1 und damit die Rückkehr in die Bezirksliga nach 19 Jahren feiern.

Alstätte/Wessum

, 26.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Darf Alstätte schon den Meistertitel feiern?

Meisterfeier am Sonntag? Marvin Vortkamp (M.) und Chris Schmäing (r.) vom VfB hätten nichts dagegen. © Sascha Keirat

Voraussetzungen für eine Alstätter Meisterfeier am Sonntag sind ein eigener Dreier gegen die SF Ammeloe und kein Sieg von Verfolger ASV Ellewick im Parallelspiel bei Union Wessum. Anstoß ist jeweils um 15 Uhr.

„Wir wollen Alstätte Sonntag zum Meister machen“, sagt Jürgen Banken unumwunden. Der Trainer von Union Wessum verfolgt dabei aber vor allem eigene Ziele: „Wir möchten gern noch unter die ersten Fünf kommen. Dass Alstätte sich früher oder später den Titel holt, steht für mich sowieso fest.“ Diese Prognose ist nicht allzu gewagt: Der VfB liegt bei fünf ausstehenden Spielen elf Punkte vor dem ASV Ellewick. Doch der will die mögliche Party der Alstätter so lange wie möglich herauszögern. „Aber selbst wenn wir wohl kein Meister mehr werden, wollen wir zumindest unseren zweiten Platz halten“, so ASV-Coach Jochen Kloster.

Hinspiel als Warnung für den ASV

Dass die Aufgabe in Wessum nicht einfach werden dürfte, hat schon das Hinspiel gezeigt, als Union den Ellewickern per 2:1 die erste Saison-Niederlage beibrachte. Mittlerweile ist Union Siebter, vier Punkte hinter dem anvisierten fünften Platz. „Die Wessumer haben vor allem eine starke Offensive“, so Kloster. Eine Einschätzung, die Jürgen Banken an den ASV zurückgibt. Das untermauerten beide Teams am Ostermontag, Ellewick gewann 6:1 gegen Ottenstein, Wessum 5:0 gegen Südlohn.

Insgesamt 15:0 Tore hat Spitzenreiter Alstätte bei seinen vergangenen drei Siegen eingefahren. Mit erst einem abgegebenen Punkt in der Rückserie scheint der VfB auf seinem Weg in die Bezirksliga, aus der er 2000 abstieg, kaum noch zu stoppen. Dass seine Mannschaft als krasser Außenseiter antritt, ist auch Ammeloe-Trainer Matthias Wesseler bewusst. „In Alstätte zu bestehen, wird für uns brutal schwer.“ Und die Heimbilanz des Spitzenreiters gibt ihm Recht: Zwölf Spiele, elf Siege, ein Remis, 43:6 Tore.

Genug Getränke am Platz

Aus den Vorbereitungen für eine eventuelle Meisterfeier hat sich Alstättes Spielertrainer Markus Krüchting herausgehalten. Er geht aber davon aus, „dass im Fall der Fälle genug Getränke am Platz sein werden“. Für sein Team sei die derzeitige Phase vor allem Kopfsache. „Wir stehen kurz vor diesem großen Erfolg, müssen es jetzt aber konzentriert zu Ende bringen. Erst wenn wir gewonnen haben, interessiert uns, was in Wessum passiert ist.“