Das Keller-Derby kommt für Alstätte und Wüllen zum passenden Zeitpunkt

mlzFußball-Bezirksliga

Der VfB Alstätte und der TuS Wüllen sehnen Erfolgserlebnisse herbei. Da bietet sich der direkte Vergleich für die beiden Kellerkinder förmlich an, um den Bock endlich umzustoßen.

Alstätte

, 28.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tabellenlage ist in ähnlich prekär, beide Ahauser Bezirksligisten liegen aktuell auf Abstiegsrängen. Jeweils stehen bei einem Sieg ganze vier Punkte aus sieben Spielen zu Buche, beide führen mit 22 Gegentoren die anfälligste Defensive: Die Statistik belegt schon irgendwie die Bedeutung des Bezirksliga-Derbys am achten Spieltag zwischen dem VfB Alstätte und dem TuS Wüllen am Sonntag ab 15 Uhr am Bahnhof. Und die Fakten erklären auch, warum beide Trainer von einem „richtungsweisenden Derby“ sprechen und „sicher kein schönes Fußballspiel“ erwarten. Es steht durchaus schon einiges auf dem Spiel.

Krüchting sieht Wüllen leicht favorisiert

„Ich denke, beide Mannschaften gehen mit der Einstellung in die Partie, dass einem mit einem Remis nicht geholfen ist. Ich sehe aufgrund der Erfahrung in der Bezirksliga Wüllen als leichten Favoriten, das wollen wir durch den Heimvorteil kompensieren“, erklärt Alstättes Spielertrainer Markus Krüchting. Aus seiner eigenen Beobachtung erwartet er einen Gegner, der wieder von Beginn an voll da sein wird. „Da werden wir uns entgegenstemmen müssen, um dann ins Spiel zu finden. Das wird funktionieren, wenn wir wieder so mutig auftreten wie zuletzt in Dülmen“, so Krüchting. Letztlich werde dann die Tagesform entscheiden. „Wer weniger Fehler macht, der wird gewinnen. Ganz einfach.“

Die Fehlerquote hat auch Wüllens Coach Uwe Stampfer im Blick – gerade „weil bei beiden Mannschaften sicher auch die Verunsicherung eine Rolle spielen wird“: „Alstätte erwarte ich sehr geschlossen. Und exakt das ist uns gegen Epe zuletzt nicht mehr gelungen. Wir müssen über die Einstellung wieder mehr über das Kollektiv arbeiten.“

Tabelle ausblenden

Die Konzentration müsse über 90 Minuten hochgehalten werden, Geduld könnte zudem zu einem wichtigen Faktor werden. „Wir müssen einfach versuchen, die Tabelle auszublenden und an unser Spiel zu glauben. In der Abwehr müssen wir aktiver, in der Offensive genauer werden.“

Personell hat sich beim VfB Alstätte die Lage weiter entspannt, bei Wüllen ist neben den Langzeitverletzten Andreas Bastron noch fraglich. Michael Theuring ist zwar wieder ins Training eingestiegen. „Ein Einsatz kommt natürlich noch zu früh“, so Stampfer.

Lesen Sie jetzt