"David" FC fordert den "Goliath" SuS

02.10.2007 / Lesedauer: 3 min

Vreden Den Anfang dürfte David nach biblischer Überlieferung gegen Goliath gemacht haben: Immer wenn vermeintlich "Kleine" gegen so genannte "Große" in den Ring steigen, muss der ungleiche Kampf aus dem Buch der Bücher herhalten - heute stehen sich im vorgezogenen Viertelfinalspiel um den sechsten "Krombacher-Pokal auf Kreisebene 2007/08" der Kreisligist FC Vreden und der Verbandsligist SuS Stadtlohn um 15 Uhr auf dem Sportplatz am Freibad gegenüber.

Dabei dürften die "Karten" schon vorher verteilt sein: In seinem 30. Pokal-Auftritt seit der Spielzeit 1991/92 wird der FC Vreden alles in die Waagschale werfen, um einen ersten Pflichtspiel-Vergleich gegen den "großen" Nachbarn von der SpVg Vreden zu erreichen: Dieser "Schlager" wartet nämlich im Halbfinale - wenn die SpVg am 24. November die Viertelfinalhürde beim Kreisligisten TuS Wüllen nehmen sollte.

Gegen SpVg Vreden?

Auf einen dritten Saison-Vergleich mit der SpVg Vreden ist natürlich auch der SuS Stadtlohn aus: Am 11. November steht im hülsta-Sportpark das Verbandsliga-Nachbarn-Derby auf dem Spielplan - am vorletzten Spieltag der Saison 2007/08 geht es ins Rückspiel ins Hamalandstadion. Und unmittelbar vorher dürfte das mögliche Pokal-Aufeinandertreffen der beiden "Großen" terminiert werden.

2004 knapp unterlegen

Noch allerdings haben die Fußballer des FC Vreden bislang kaum Pokal-Geschichte geschrieben: In den vergangenen 16 Wettbewerben verabschiedete sich der FC gleich neun Mal in der Auftaktrunde. Erst in der Saison 2003/04 gelang der Durchmarsch bis ins Viertelfinale: Am 17. März 2004 hieß (wie heute) der Gegner SuS Stadtlohn - und damals zog der FC knapp mit 0:1 den Kürzeren, während der SuS am Ende seinen ersten Sieg im "Krombacher-Pokal" feierte.

In dieser Serie marschiert der FC Vreden unter der Trainingsregie von Johannes Robbe von Sieg zu Sieg: Vor dem ersten Pokal-Heimspiel der Saison stehen Siege bei DJK Dülmen (3:1), bei SF Graes (2:0) und bei SV Heek (3:0) in der Bilanz - der SuS Stadtlohn hatte erst zwei Mal anzutreten: Mit 6:2 bei Union Wessum und 4:1 bei Adler Buldern (und einem Freilos in Runde zwei) blieben die Schützlinge von Trainer Rob Reekers siegreich. bml

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