Der Angstgegner kommt

Handball-Bezirksliga: TV Vreden

Wenn der TV Vreden am Samstag um 19.45 Uhr in der heimischen Hamalandhalle mit dem Spiel gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt die Winterpause beendet, bekommt er es mit einem Gegner zu tun, dem er zuletzt häufig unterlag.

VREDEN

, 08.01.2016, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hermann Frintrop (am Ball) muss im Heimspiel gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt nur zuschauen. Der TV-Kreisläufer sitzt eine Rot-Sperre ab, die erst am nächsten Wochenende ausläuft.

Hermann Frintrop (am Ball) muss im Heimspiel gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt nur zuschauen. Der TV-Kreisläufer sitzt eine Rot-Sperre ab, die erst am nächsten Wochenende ausläuft.

Die Mannschaft von Trainer Frank Steinkamp hatte sich Mitte Dezember mit einem klaren Heimsieg gegen SW Havixbeck als Tabellenzweiter in der Bezirksliga mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter SC Münster 08 nach der Hinrunde in die Pause verabschiedet.

„Jetzt starten wir in eine sehr interessante Rückrunde“, sagt der TV-Trainer. „Meine Mannschaft hat sich in der Hinrunde nur zwei Niederlagen geleistet. Damit haben wir uns eine sehr gute Ausgangsposition für die zweite Serie geschaffen.“

Die erste dieser beiden Niederlagen haben die Vredener gleich zur Saisoneröffnung im September mit den 26:28 in Ascheberg/Drensteinfurt kassiert. Und in der vorigen Saison mussten die TV-Handballer sogar beide Spiele gegen die HSG verloren geben. Der Gegner verfügt über eine spielstarke Truppe, allerdings ist der Kader mit nur elf Handballern recht klein. Im Dezember des Vorjahrs haben die Gäste drei Siege in Folge einfahren können. Sie halten damit bei momentan 15:11 Punkten noch Kontakt zum oberen Tabellendrittel. 

Beide Punkte in Vreden halten

„Wir wollen uns in der Hamalandhalle für die Hinspielschlappe revanchieren und diesmal beide Punkte in Vreden behalten“, so Steinkamp weiter. Leicht wird das Unterfangen aber nicht, denn die TV-Sieben kann gegen den aktuellen Tabellensiebten nicht in Bestbesetzung antreten.

Mit Christian Buning (Urlaub) und Hermann Frintrop (Rot-Sperre aus der Partei gegen Havixbeck bis zu kommenden Wochenende) fallen zwei Leistungsträger definitiv aus. Zudem musste sich Julius Jetter Ende Dezember einer Schleimbeutel-Operation im Arm unterziehen, ob er zum heutigen Heimspiel schon wieder antreten kann, entscheidet sich erst kurz vor der Partie.

„Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt ist ein sehr starker Gegner. Wenn Julius Jetter auflaufen kann, ist die Ausgangslage für uns akzeptabel“, weiß Steinkamp. „Wenn er ausfallen sollte, wird es sehr schwer.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt