Der Meister gastiert in Stadtlohn

Fußball: Oberliga Westfalen

Niemand Geringeres als der amtierende Oberliga-Meister gibt sich am Sonntag im Hülsta-Sportpark die Ehre. Der SuS Stadtlohn empfängt Arminia Bielefeld II nach den jüngsten Erfolgen in Liga und Pokal aber mit ausreichend Selbstvertrauen.

STADTLOHN

, 12.09.2014, 18:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit einem Treffer in der Liga gegen Beckum und zweien im Westfalenpokal gegen Herbern tankte SuS-Angreifer Marius Borgert (v.) Selbstvertrauen.

Mit einem Treffer in der Liga gegen Beckum und zweien im Westfalenpokal gegen Herbern tankte SuS-Angreifer Marius Borgert (v.) Selbstvertrauen.

Nun geht es mit dem Liga-Alltag weiter. „Natürlich nehmen wir die Pokalwettbewerbe auch ernst, aber die Liga hat für uns absolute Priorität“, stellt Sekic klar. Hier kommt mit der Bielefelder Reserve ein Gegner, der in den bisherigen vier Partien die gleiche Ausbeute einfuhr wie der SuS (jeweils vier Punkte). Dass die Arminen noch nicht besser dastehen, kommt nach ihrer Meistersaison mit 68 Punkten (Oberliga-Rekord) ein bisschen überraschend. Jedoch liefert der personelle Umbruch – zu Saisonbeginn kamen 14 neue Spieler – einen Erklärungsansatz für die Einfindungs-Schwierigkeiten. Hinzu kommt, dass es sich bei der Arminia-Reserve um eine echte U 23, ein blutjunges Team, handelt. In puncto Erfahrung haben die Stadtlohner ihren Gästen also etwas voraus.

Doch das schmälert die große Qualität der Bielefelder keineswegs. „Ich habe eine hohe Meinung vom Gegner. Viele Spieler kommen aus der A-Jugend-Bundesliga und verfügen über eine richtig gute Ausbildung“, sagt Sekic. Gegen den spiel- und laufstarken Gast, der mit einem 7:1-Sieg gegen den SuS Neuenkirchen am zweiten Spieltag ein dickes Ausrufezeichen setzte, müsse sein Team Lösungen finden. Ähnliche Voraussetzungen also wie zuletzt in Roland. Dort meisterten die SuSler ihre Aufgabe gegen ein individuell stark besetztes Team mit Bravour. Sekic: „Der Sieg hat der Mannschaft und dem ganzen Umfeld gutgetan.“ Das 4:2 beim SC Roland verhalf, genau wie die beiden Pokalspiele, vor allem den Offensivspielern zu Selbstvertrauen: Markus Krüchting und Marius Borgert knipsten beide insgesamt dreifach in den letzten drei Partien. Genauso oft netzte auch der zuletzt auffällige Linksverteidiger Lars Ivanusic ein. Das Trio steht am Sonntag zur Verfügung, wahrscheinlich auch der genesene Daniel Ebbing und Jens Rößmöller, der bereits in Herbern 25 Minuten lang spielte. Fraglich ist noch, ob sein Bruder Michael fit genug für einen Einsatz sein wird

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