Der nächste Anlauf

SuS Stadtlohn

Beim SuS Stadtlohn soll in zweierlei Hinsicht am Sonntag der berühmte Knoten durchgeschlagen werden. Zum einen soll gegen den Delbrücker SC der so lange herbeigesehnte zweite Saisonsieg her, zum anderen würde so die Negativserie gegen diesen Gegner beendet werden.

STADTLOHN

21.10.2011, 16:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>21 Punkte sind bis zum Winter noch zu verteilen. "Davon müssen wir noch einige einsammeln", nimmt Trainer Jörg Thor den SuS mit Markus Krüchting (3. v. l.) in die Pflicht.

<p>21 Punkte sind bis zum Winter noch zu verteilen. "Davon müssen wir noch einige einsammeln", nimmt Trainer Jörg Thor den SuS mit Markus Krüchting (3. v. l.) in die Pflicht.

Viermal standen sich die einstigen Aufstiegsrivalen zur Oberliga aus dem Sommer 2005, als Delbrück das glücklichere Ende für sich verbuchte, nach der freiwilligen Rückkehr des DSC in die Westfalenliga im Sommer 2009 gegenüber, vier Mal siegte die Mannschaft von Alfons Beckstedde auch.

Mit diesen Statistiken beschäftigt sich Stadtlohns Coach Jörg Thor verständlicherweise nicht. Für ihn zählt allein "das hier und jetzt". Entsprechend abgehakt hat er die unglückliche Niederlage in Spexard. "Wenn es so etwas wie eine 'positive Enttäuschung' gibt, so bin ich mit dieser heimgekehrt", weinte Thor nicht dem verlorenen Spiel hinterher, sondern richtete er den Blickwinkel gleich in Richtung der nächsten Aufgabe. "Wenn jetzt die Stimmung am Boden läge, wäre das natürlich fatal. Dies muss ich aber in jeder Hinsicht zurückweisen. Ich habe einige gute Eindrücke mitgenommen, die Jungs haben im Training ordentlich Gas gegeben", geht Thor mit einem "guten Gefühl" in das nächste Heimspiel.

Delbrück hat vor der Spielzeit das Ziel Rückkehr in die Oberliga propagiert und daran auch nach sehr mäßigem Saisonstart festgehalten. Zuletzt schien nach dem 5:0 gegen Vreden der Knoten geplatzt, mit dem 1:2 gegen Hövelhof folgte die erneute Ernüchterung. "Delbrück verfolgt sicher andere Ziele als der SuS Stadtlohn. Am Sonntagabend werden wir sehen, wer seinem Ziel ein Stück näher gekommen ist", fasst Thor seine Einschätzung des Spiels gegen einen "sehr kompakten und routinierten Gegner", der mit gestandenen Akteuren wie Ansgar Kuhn (SV Lippstadt), Janis Kraus (RW Ahlen) sowie Stefan Parensen und Ole Siegel (beide SC Paderborn 07 II) in der Breite deutlich verstärkt auftritt, bewusst kurz. Wie beim SuS auch hat sich beim DSC die Verletzungsmisere deutlich entspannt. Thor wird erneut einigen Spielern, die noch nicht im Vollbesitz ihrer Fitness sind, die Chance gegen, sich über einen Einsatz in der Reserve anzubieten. Ob er an der Startformation im Vergleich zur Vorwoche festhält, darüber hält sich der Übungsleiter noch bedeckt. "Um endgültige Gewissheit zu bekommen, warte ich das Abschlusstraining noch ab", so Thor.

 

ms

 

Lesen Sie jetzt