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Mit Fotostrecke: Traum vom Kreispokalsieg platzt früh - doch der FC Vreden feiert trotzdem

Fussball-Kreispokal

Es gab sicher schon spannendere Kreispokalendspiele. Die Überlegenheit der DJK Coesfeld gegenüber dem FC Vreden war beim 0:6 einfach zu groß. Gefeiert wurde am Ende aber in beiden Fanlagern.

Stadtlohn

, 30.05.2019 / Lesedauer: 4 min
Mit Fotostrecke: Traum vom Kreispokalsieg platzt früh - doch der FC Vreden feiert trotzdem

Kein Durchkommen gab es für Alexander Wilma (r.) und Mitspieler vom FC Vreden vor den Augen der eigenen Fans. © Michael Schley

Als Coesfelds Kapitän Lars Ivanusic den Pokal aus den Händen des Pokalspielleiters Willy Westphal in Empfang nahm, da konnte auf Vredener Seite schon lange wieder gelächelt werden. Zu eindeutig waren am Donnerstag im Endspiel des Kreispokals die Kräfteverhältnisse zugunsten des Bezirksligisten, der dem Kreisligisten auch in der Höhe verdient mit 6:0 die Grenzen aufzeigte. „Wir hätten einen Top-Tag, Coesfeld einen ganz schlechten erwischen müssen. Beides ist nicht eingetreten. Das müssen wir akzeptieren.“ FC-Trainer Hendrik Sahlmer zeigte sich im Anschluss ganz realistisch und fasste die 90 einseitigen Minuten auf den Punkt zusammen.

Coesfeld stellt früh die Weichen

Als Mario Worms bereits nach vier Minuten zur Führung für die DJK ausgeholt hatte, da hoffte der lautstarke Vredener Anhang auf der Gegengeraden unter den rund 1100 Zuschauern im Stadtlohner Wessendorf Stadion noch, dass dieser frühe Nackenschlag keine allzu große Wirkung auf den A-Ligisten haben sollte. Sie wurden allerdings enttäuscht: Der Treffer saß und ehe sich die Vredener davon erholen konnten, legten die Coesfelder den zweiten Treffer durch Tobias Hüwe nach (22.). Der agile Marius Borgert, den die Vredener Defensive mit seinen Nebenleuten Worms und Hüwe kaum in den Griff bekam, sorgte mit einem Doppelpack schnell für mehr als eine Vorentscheidung (26., 32.).

Sämtlichen Treffern waren individuelle Fehler der FC-Kicker vorausgegangen. „Uns hat die Überzeugung gefehlt, die Tore waren Geschenke. So hast du gegen eine Mannschaft mit so viel individueller Offensivqualität keine Chance“, haderte Kapitän Alexander Buning. Der FC zeigte sich erst spät zweimal offensiv, doch jeweils verpasste Benjamin Schroer den Anschluss, der womöglich noch ein wenig Spannung hätte aufkommen lassen: einmal per Freistoß (39.), dann nach Auflage von Andre Reimann (45.).

FC verpasst Ehrentreffer

Mit der klaren Führung im Rücken ließ es der Favorit in Durchgang zwei ein wenig ruhiger angehen, man hatte allerdings immer das Gefühl, dass er jederzeit in der Lage sei, die Zügel wieder anzuziehen. Zweimal Hüwe und Borgert hatten den fünften Treffer auf dem Fuß, diesen brachte dann mit Timo Grabowsky der vierte Torschütze, der schon einmal das Trikot des SuS Stadtlohn getragen hatte, an (65.). Die Vorarbeit leistete erneut Borgert, der sich die anschließende Auswechslung nach getaner Arbeit und im Gefühl des sicheren Pokalsiegs auch mehr als "verdient" hatte.

Die Vredener Fans hatten die Zeichen der Zeit ebenso früh erkannt, sie feierten ihre Mannschaft und ihren Verein kreativ und lautstark weiter. Einige allerdings zu euphorisch, denn nach dem Wurf einer Leuchtfackel musste die Partie kurz vom umsichtigen Schiedsrichter Christian Jelges (Stadtlohn) unterbrochen werden (70.). Leider konnten die Vredener Kicker ihren Fans den nun auch verdienten Ehrentreffer nicht mehr schenken. Andre Reimann (63.) sowie Christopher Gerichs und Andre van den Berg mit Doppelchance (85.) scheiterten aussichtsreich. Und so blieb es dem im Feld eingewechselten Reservetorhüter der DJK, Kai Herbstmann, vorbehalten, für den 0:6-Endstand zu sorgen (87.). Irgendwie auch bezeichnend.

Mit Fotostrecke: Traum vom Kreispokalsieg platzt früh - doch der FC Vreden feiert trotzdem

Fans und Mannschaft machten aus der Not eine Tugend und feierten eine starke Pokalrunde der Ersten und den Aufstieg der Reserve in die Kreisliga B am Vorabend. © Michael Schley

"Hatten nicht unseren besten Tag"

Auch das sollte die Stimmung bei den FC-Anhängern, darunter auch der Vorsitzende Bernhard Tenhumberg, nicht weiter trüben. Sie machten aus der Not eine Tugend und feierten gleichsam die starke Pokalrunde der Ersten und den Aufstieg der Reserve in die Kreisliga B am Vorabend. „Schade ist natürlich, dass wir ausgerechnet heute nicht unseren besten Tag hatten. Dennoch: Die Fans haben uns toll unterstützt, es war eine klasse Atmosphäre“, erklärte Hendrik Sahlmer. Dazu hatten letztlich die Fans auf beiden Seiten beigetragen. Für Coesfeld war es der perfekte Abschluss vor dem anstehenden Rückzug in die Kreisliga A.

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30.05.2019
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Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger.© Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley
Vor großer Kulisse gab es im Wessendorf Stadion einen verdienten Sieger. © Michael Schley

FC Vreden – DJK Coesfeld 0:6

Vreden: Vortkamp – Gottszky, Terbrack, J. Reimann, B. Schroer (63. Gerichs), Niehuis, Wißing (32. A. Reimann), Wissing (82. Koster), Buning, Wilma, van den Berg – Coesfeld: Kasnatscheew – Ivanusic, Steiner, Grabowsky, Berding, Heinze, Yavuzaslan, Worms (81. Kiffmeyer), Hemsing, Borgert (66. Rensing), Hüwe (76. Herbstmann) – Tore: 0:1 Worms (4.); 0:2 Hüwe (22.); 0:3, 0:4 Borgert (26., 32.); 0:5 Grabowsky (65.); 0:6 Herbstmann (87.) – Zuschauer: 1100.

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