Derby-Sieg trotz der Personalnöte

Kunstturnen in Stadtlohn

Trotz einiger Personalsorgen haben die Kunstturner des SuS Stadtlohn am Wochenende ihr Gastspiel im Oberliga-Nachbarnderby bei der SG Coesfeld mit 217,85:213,85 für sich entscheiden können; nach vier Wettkämpfen belegen die Stadtlohner Kunstturner in der Tabelle derzeit Rang zwei.

STADTLOHN

von Von Bernhard Mathmann

, 24.10.2011, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Simon Hetkamp überzeugte am Barren. <p></p> privat</p>

<p>Simon Hetkamp überzeugte am Barren. <p></p> privat</p>

"Eigentlich wäre diese Begegnung im Vorfeld eine klare Sache aus Sicht des SuS Stadtlohn gewesen", erklärte Clemens Bonin für sein Team. Doch hätten die Stadtlohner erneut ihren besten Turner, Karl Kosztka aus den Niederlanden, ersetzen und hätten ebenfalls auf Sydnee Ingendorn und Jürgen Schalk verzichten müssen. "Mit dieser dezimierten Mannschaft war es natürlich schon schwierig, in Coesfeld bestehen zu können", zeigte Bonin auf. So geriet der Vergleich zum Duell auf Augenhöhe.

SuS-Cheftrainer Dieter Heming hatte seine Mannschaft taktisch gut aufgestellt, um den Ausfall einigermaßen kompensieren zu können. Beim Bodenturnen hatten zur Überraschung der Stadtlohner die Coesfelder Gastgeber knapp die Nase vorn. Am Pauschenpferd überzeugte Routinier Bonin mit einer sauber vorgetragenen Übung, der die Konkurrenz an diesem Gerät eröffnete und für Ruhe im Stadtlohner Team sorgte. Tim Zaksek sorgte mit seiner Übung dafür, dass das Pauschenpferd die Bilanz des SuS deutlich aufbesserte.

An den Ringen wurde es noch einmal knapp: SG Coesfeld hat mit 0,05 Punkten dieses Gerät für sich entscheiden können. Dabei machte sich das Fehlen von Schalk bemerkbar. Am Sprung legten die Stadtlohner dann den Grundstein für ihren Gesamtsieg. Durch schwierige und technisch sauber vorgetragene Sprünge von Marvin Schöning, Tim Zaksek, Luca Padalewski und Clemens Bonin konnten die Stadtlohner hier einen siegbringenden Vorsprung von über zwei Punkten herausturnen.

Dieser Vorsprung wurde am Barren ausgebaut. Dort überzeugte einmal mehr Simon Hetkamp mit seiner akuraten Übung. Der Vorsprung vor dem abschließenden Reckturnen wuchs auf 4,50 Punkte - das sollte reichen, obwohl dioe Gastgeber diese Gerätewertung knapp für sich entschieden. 

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