Derby-Vorfreude bei SpVgg und SuS

Fußball-Bezirksliga

Erstmals treffen Vreden II und Stadtlohn in einem Ligaspiel aufeinander. Vor Tabellenführer SuS wollen sich die Vredener keinesfalls verstecken. Die Vorfreude ist ein beiden Lagern groß.

Vreden

, 14.09.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Derby-Vorfreude bei SpVgg und SuS

Bei ihrem letzten Gastspiel in Vreden bekamen es die Stadtlohner um Milan Tendahl (r.) im Westfalenliga-Duell noch mit der Ersten der SpVgg, hier mit Niklas Niehuis, zu tun. © Sascha Keirat

SpVgg gegen SuS – ein Klassiker. Früher allerdings meist in der Verbandsliga und mit der Erstvertretung der Vredener. Doch auch vor dem Bezirksliga-Duell am Sonntag um 15 Uhr im Hamalandstadion zwischen der blau-gelben Reserve und den blau-weißen Gästen knistert es auf beiden Seiten.

„Die Vorfreude bei den Jungs und auch bei mir ist riesig, zumal es unser erstes Derby in der Liga ist“, sagt Stadtlohns Trainer Stefan Rahsing. Auch Vredens Björn Bennies, früher als Spieler beim SuS aktiv, berichtet von vorfreudiger Stimmung bei der SpVgg. „Wir sind zwar der Außenseiter, wollen aber alles geben, um dem Spitzenreiter Paroli zu bieten.“ Tatsächlich gehen die Gäste mit fünf Siegen aus fünf Partien als Favorit ins Derby beim Tabellenzehnten. Stefan Rahsing war vergangene Woche nach dem 1:0 gegen den SuS nicht rundum zufrieden mit seiner Elf. Auch deshalb sei das Duell in Vreden „ein willkommenes Spiel, um zu zeigen, warum wir oben stehen": „Das müssen wir mit großem Einsatz und Entschlossenheit beweisen.“ Beim SuS kehrt mit Jannik Buning ein wichtiger Innenverteidiger nach abgesessener Sperre zurück, hinter dem Einsatz von Lars Sparwel und Anton Macha steht ein Fragezeichen.

Alle Mann an Bord

Björn Bennies hat alle Mann an Bord, einzig Malte Hoffmann ist noch leicht angeschlagen – Einsatz fraglich. Wahrscheinlich kann er auch auf Unterstützung aus dem Westfalenliga-Kader bauen. So oder so steht für Bennies fest: „Alle, die auf dem Platz stehen, müssen ihr Herz in beide Hände nehmen. Wir werden auch gegen Stadtlohn versuchen, unser Spiel durchzudrücken und mutig auftreten.“

Lesen Sie jetzt