Dezimierte Eintracht beeindruckt Trainer Wegener: „So macht es einfach Spaß“

mlzFußball-Landesliga

Mit dem 2:0 über Vorwärts Wettringen bleibt Eintracht Ahaus im eigenen Stadion ungeschlagen. Das sprichwörtlich letzte Aufgebot beeindruckte den Trainer spürbar. Platz vier ist der Lohn.

Ahaus

, 25.10.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Personell auf der letzten Rille fährt derzeit die Ahauser Eintracht – dies aber weiter in der Erfolgsspur. Mit dem 2:0-Heimerfolg über Vorwärts Wettringen spielte sich die Mannschaft von Trainer Frank Wegener wieder ins obere Tabellendrittel.

Auch wenn Wegener aus einer Mannschaft mit „Mega-Teamspirit“ eigentlich niemanden herausheben wollte, so tat er es doch: „Dass sich ein Dominic Tatti mit fast 40 Jahren zur Verfügung gestellt hat, ist außerordentlich. Und was ein David Farwick abgeräumt hat, war sinnbildlich für das gesamte Team.“

Eintracht zeigt „Mega-Teamspirit“

Über weite Strecken boten sich die dezimierten Gastgeber und der Aufsteiger eine Partie auf Augenhöhe, in der die ganz großen Offensivaktionen ausblieben. Die größte Chance vor der Pause bot sich den Hausherren schon früh, als Cihan Bolat nach einem Flankenlauf von Jan Kröger nur knapp vorbeischob (3.).

In der Folge neutralisierten sich beide Landesligisten weitgehend. Gegen Ende der Spielhälfte kam Vorwärts auf. Wenn sich Torgefahr anbahnte, dann war meist noch ein Abwehrbein dazwischen.

Den perfekten Start legte Ahaus in Durchgang zwei hin: Nach einem Freistoß von Jens Büsker versenkte Jonathan Noack den zweiten Ball von der Strafraumgrenze (47.). Die Vorstöße Wettringens verteidigte die Eintracht weiter stabil – und doch ergab sich die große Chance zum Ausgleich vom Punkt: Der fällige Strafstoß fand aber nur den Weg an die Torlatte des von Jonas Averesch gehüteten Tores (82.).

Bolat sorgt für die Entscheidung

Das schien die Gäste zu beeindrucken, denn nur kurz darauf ließen sie nach sehenswertem Spielzug den zweiten Gegentreffer durch Cihan Bolat zu (86.). Die Entscheidung, nach der gar ein dritter Ahauser Treffer noch möglich gewesen wäre.

„Das wäre aber auch des Guten zu viel gewesen“, erklärte Frank Wegener, der spürbar stolz auf seine Schützlinge war: „Drei Punkte, zu null und jeder hat für den anderen geackert: So kann es gehen, so macht es Spaß.“

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