DHG-Handballerinnen auf direktem Kurs zurück in die Bezirksliga

VREDEN "Wir sind realistisch genug um zu wissen, dass wir noch vier Landesligaspiele zu bestreiten haben, ehe wir in der nächsten Saison in der Bezirksliga antreten werden" - Sebastian Schmaloer hat sich als Trainer der DHG-Handballerinnen aus Ammeloe und Ellewick offenbar mit dem Abstieg abgefunden.

16.03.2009, 12:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
DHG-Handballerinnen auf direktem Kurs zurück in die Bezirksliga

<p>Nach der 24:30-Niederlage am Sonntag gegen TuS Recke steuern Monika Ahler, Martina Gebing und Claudia Laurich (blaue Trikots, v. l.) mit der DHG Ammeloe/Ellewick direkt auf die Bezirksliga zu. Mathmann</p>

"Die letzte Chance" hatten sich Schmaloer und die DHG Ammeloe/Ellewick im Heimspiel gegen den TuS Recke ausgerechnet - am frühen Sonntagabend war diese Chance vertan: 24:30 (13:12) hieß es im Vergleich der beiden Abstiegskandidaten.

"Wir haben den Start regelrecht verschlafen", monierte der DHG-Trainer nach einem schnellen 1:5-Rückstand. "Dann hat die Mannschaft genau das gezeigt, was ich von diesem Spiel erwartet hatte: Kampf, Einsatz und Siegeswillen", erklärte er die Leistungssteigerung, die zur 8:5-Führung und zum 13:12-Halbzeit-Vorsprung führten. Dieses "Hoch" hielt nach dem Seitenwechsel und bis zur 18:13-Führung an.

"Ehe wir uns versahen, hatte der TuS Recke aber die Führung zurück erobert", schilderte Schmaloer die Wende im Spiel. "Ich habe zu spät reagiert und die Time Outs zu spät eingelegt", gestand er sich einen gravierenden Fehler ein. "Das hätte den TuS Recke vielleicht noch einmal aus dem Rhythmus gebracht", spekulierte er im Nachhinein.

"Wir haben jetzt noch vier Spiele zu bestreiten; acht Punkte sind noch erreichbar, wovon allerdings sieben nötig sind, um einen der drei Abstiegsplätze zu verlassen. Wir haben in 18 Spielen sieben Punkte erreicht - da weiß ich nicht, wie wir das in den restlichen vier schaffen sollen. Und außerdem darf die Konkurrenz aus Ibbenbüren und Recke dann gar nicht mehr punkten", erklärte er die "rechnerische" Möglichkeit auf einen Klassenverbleib. "Das war es dann wohl", zeigte er sich von der eher realistischen Seite - zumal in den Heimspielen SF Senne (Tabellenzweiter mit Titel-Ambitionen) und TV Emsdetten in der Hamalandhalle antreten werden und die DHG zu den Auswärtspartien bei Vorw. Wettringen III (am nächsten Samstag um 17 Uhr) und bei TB Burgsteinfurt aufspielen muss. bml

DHG Ammeloe/Ellew. - TuS Recke 24:30

DHG Ammeloe/Ellewick: Herbers, Schmaloer, Wassing (5 Tore), Hubbeling (4), Ahler (6), Gebing (6), Kemper (1), C. Laurich (1), Oenning (1), Tenbründel, Weddeling, Böing, L. Laurich.

Lesen Sie jetzt