Die halbe Klasse zittert

KREIS Nach dem abgelaufenen Spieltag hat sich die Situation im Abstiegskampf der Bezirksliga weiter zugespitzt. Nicht weniger als neun Mannschaften kämpfen nun um die sechs Plätze, die auch zu einem Start in dieser Spielklasse in der kommenden Saison berechtigen.

26.03.2009, 18:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit ordentlich Rückenwind geht die DJK Eintracht Stadtlohn in ihr nächstes Derby vor eigenem Publikum gegen den SuS Legden. "Man spürt schon, dass der Sieg gegen Ahaus neue Kräfte freigesetzt und das Selbstvertrauen gestärkt hat", zeigt sich Übungsleiter Bernd Dirksen optimistisch. Auch wenn die DJK Legden sicher nicht "auf die leichte Schulter" nehmen werde - drei weitere existenziell wichtige Punkte sollten im Wessendorf-Stadion bleiben.

Mit ordentlich Rückenwind geht die DJK Eintracht Stadtlohn in ihr nächstes Derby vor eigenem Publikum gegen den SuS Legden. "Man spürt schon, dass der Sieg gegen Ahaus neue Kräfte freigesetzt und das Selbstvertrauen gestärkt hat", zeigt sich Übungsleiter Bernd Dirksen optimistisch. Auch wenn die DJK Legden sicher nicht "auf die leichte Schulter" nehmen werde - drei weitere existenziell wichtige Punkte sollten im Wessendorf-Stadion bleiben.

Kampfansage

Kampflos ergeben wird sich der Gast allerdings nicht. "Auch wenn der Stadtlohner Sieg gegen Ahaus eine klare Kampfansage an uns ist, haben wir durchaus das Ziel, bei der DJK zu punkten", so Legdens Trainer Mario Böckmann. Grundlage sei ein nicht minder "mutvoller und selbstbewusster Auftritt" wie zuletzt gegen Coesfeld. Betrachtet man die folgenden Begegnungen des SC Südlohn, so muss man kein Prophet sein, um zu erkennen, dass auf den Aufsteiger wegweisende Wochen warten.

Nach dem Heimspiel gegen Fortuna Seppenrade stellen sich drei weitere direkte Tabellennachbarn der Mannschaft um Spielertrainer Stefan Busshoff vor. "Wir haben es selbst in der Hand", beurteilt Busshoff, nach der Winterpause bereits viermal erfolgreich, die Situation entsprechend.

"Unser Vorteil gegenüber einigen Konkurrenten ist es womöglich, dass wir von Anfang an gegen den Abstieg spielen. Andere Teams geraten erst jetzt in diesen Strudel hinein und müssen sich dieser Lage neu stellen", so Busshoff weiter. Seppenrade kommt mit der Empfehlung zweier Siege ins Roncallistadion. Einer der Mannschaften, die derzeit mit einem solchen Abwärtstrend zu kämpfen haben, ist der ASV Ellewick. Aus diesem Grund gewinnt die Partie gegen Schlusslicht FC Epe deutlich an Bedeutung.

Tugenden abrufen

"Wir wollen das Spiel in Seppenrade vergessen machen. Dazu müssen wir zu unseren bekannten Tugenden zurückfinden, mit Schönspielerei ist nichts zu gewinnen", so Trainer Matthias Wesseler, der den Druck dennoch beim Gast sieht.

Aus der Not eine Tugend machen muss weiterhin Eintracht Ahaus. Die Spieler, die in der Kader zurückkehren könnten, werden zur zweiten Mannschaft abgestellt. "Der Klassenerhalt der Reserve genießt im Verein absolute Priorität", so Coach Guido Berlekamp. Man wolle über eine gute Stimmung im Team zum Erfolg kommen und gegen Ochtrup die Eindrücke aus dem letzten Heimspiel bestätigen. ms

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