Diese Juniorenteams im Altkreis Ahaus dürfen aufsteigen

mlzJuniorenfußball

Jetzt steht fest, wie die Saison der Junioren auf Verbands- und Kreisebene gewertet werden soll. Neben vielen Aufsteigern gibt es keine sportlichen Absteiger. Wir geben einen Überblick.

Kreis

, 15.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits am Dienstag hatte der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) beschlossen, dass er sich auch im Juniorenbereich der grundsätzlichen Regelung der Erwachsenen bei einem Saisonabbruch anschließen will.

Das bedeutet: Die Tabellenführer zum Zeitpunkt des letzten ausgetragenen Spieltags (13. März) dürfen ebenso aufsteigen wie die Herbstmeister, jeweils berechnet mit der Quotientenregel (Punkte geteilt durch ausgetragene Spiele mal 100), wobei auch das Torverhältnis zählt. Absteigen werden nur die Teams, die bereits vor dem 13. März vom Spielbetrieb zurückgezogen worden sind.

Jetzt lesen

Für die Vereine im Verbreitungsgebiet der Münsterland Zeitung bedeutet das, dass alle Teams von Bezirks- bis Westfalenliga auch in der kommenden Saison in der jeweiligen Klasse antreten dürfen, weil kein Team in seiner Liga die Kriterien für einen Aufstieg erfüllt.

Der SuS Stadtlohn würde demnach mit seinen A- und B-Junioren in der Landesliga bleiben, mit seinen C-Junioren in der Bezirksliga. Genau die gleiche Konstellation ergibt sich bei der SpVgg Vreden. Die B-Juniorinnen von Union Wessum dürfen weiter in der Westfalenliga antreten, die des TuS Wüllen in der Bezirksliga.

Sonderfall D-Junioren-Bezirksliga

Ein Sonderfall ist die D-Junioren-Bezirksliga als höchste Spielklasse in dieser Altersstufe. Hier ist kein Aufstieg möglich, jedoch hätten der Tabellenerste und -zweite an der Westfalenmeisterschaft teilnehmen dürfen, die aber nicht ausgetragen wird. Der SuS Stadtlohn beendet die Saison als Zweiter.

Direkt in die Bezirksliga der jeweiligen Altersklasse aufsteigen dürfen die Spitzenreiter der Kreisligen A Ahaus/Coesfeld, da Aufstiegsrunden in diesem Jahr nicht stattfinden sollen. Allerdings gilt hier die Härtefall-Regelung für die Herbstmeister nicht. Bereits der direkte Aufstieg aus allen Fußballkreisen sei eine absolute Ausnahmeregelung, heißt es vom FLVW.

Kreisjugendausschuss hat Regelung festgelegt

Unter anderem darüber haben die Mitglieder des Kreisjugendausschusses bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend gesprochen. „Im Grunde war es ja klar, dass wir uns da an die Regelungen halten, wie sie auch im Seniorenbereich beschlossen worden sind“, erklärt der KJA-Vorsitzende Sven Wesenberg vom TuS Wüllen.

Zu klären war auf Kreisebene aber noch, wie der Aufstieg von der Kreisliga B zur Kreisliga A geregelt wird, wo es in der ersten Saisonhälfte jeweils Findungsrunden gegeben hat. „Wir haben uns dazu entschlossen, die Platzierung der Findungsrunde plus die bereits absolvierten Spiele in der Meisterschaftsrunde anhand der Quotientenregel zu werten“, erklärt Wesenberg. Bedeutet: Nicht jeder aktuelle Tabellenführer erhält hier das Aufstiegsrecht.

Jetzt lesen

Da auch auf Kreisebene Entscheidungsspiele entfallen, dürfen aus jeder B-Liga-Staffel der Erst- und Zweitplatzierte nach den Wertungskriterien direkt aufsteigen. Sollte eine Mannschaft auf ihr Aufstiegsrecht verzichten, dürfte der Drittplatzierte nachrücken, der Vierte jedoch nicht mehr.

Diese Mannschaften sind, sobald die Regelung offiziell beschlossen ist, im Fußballkreis aufstiegsberechtigt:

Aufsteiger in die Bezirksliga

  • A-Junioren: FC Epe
  • B-Junioren: DJK Eintracht Coesfeld
  • C-Junioren: VfL Billerbeck
  • D-Junioren: Fortuna Gronau
  • B-Juniorinnen: ASC Schöppingen

Aufsteiger in die Kreisliga A

  • A-Junioren: Union Wessum, DJK Stadtlohn, SG Coesfeld, JSG Appelhülsen/Schapdetten
  • B-Junioren: VfB Alstätte, FC Vreden, JSG Darfeld/Osterwick, JSG Legden/Asbeck
  • C-Junioren: JSG Legden/Asbeck, Union Wessum, JSG Osterwick/Darfeld, Borussia Darup
  • D-Junioren: FC Epe, SV Heek, SW Holtwick, Vorwärts Lette

Ab Freitag, 15. Mai, können Vereine nun ihre Mannschaften für die Saison 2020/21 melden. Das Meldefenster schließt offiziell am 10. Juli. Sven Wesenberg: „Aufgrund der aktuellen Situation sind in diesem Jahr sicher auch später noch Meldungen möglich. Wir wollen ja keinen Fußball verhindern.“

Lesen Sie jetzt