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DJK Stadtlohn peilt drei Punkte an

KREIS Ohne einen Erfolg gingen die hiesigen Bezirksligavertreter aus den Spielen des fünften Spieltags hervor. Diese Bilanz gilt es am Sonntag in den Rückspielen aufzupolieren.

05.03.2009, 18:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zwei Teilerfolgen in den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres muss die DJK Eintracht Stadtlohn allmählich volle Erfolge einfahren, um der Konkurrenz im unteren Mittelfeld auf den Fersen zu bleiben. Davon ist auch Trainer Bernd Dirksen überzeugt - wohl wissend, dass es in der Tabelle noch sehr eng zu geht. Trotz des zu erwartenden Ausfalls von einem halben Dutzend Akteure zeigt er sich optimistisch, gegen Osterwick eine schlagkräftige Elf aufstellen zu können, die Mut schöpft aus der starken Moral aus dem Spiel in Südlohn. Der unbequemen Spielweise der Westfalia will Dirksen mit spielerischen Mitteln begegnen, um zum Erfolg zu kommen.

Ein "typisches erstes Spiel" nach der Winterpause sah Legdens Trainer Mario Böckmann in Lüdinghausen. "Sicher lief es noch nicht rund. Gegen Billerbeck müssen wir uns spielerisch steigern", hofft er, dass seine Mannschaft zur alten Linie zurückfindet. Dazu absolvierte der SuS kurzfristig am Dienstag noch ein Testspiel gegen die SpVgg Vreden II (1:1). Gewarnt sein dürfte das Team durch das 2:0 Billerbecks zuletzt gegen Epe. Das VfL-Prunkstück ist dabei sicher der Sturm.

Schwieriger Auftritt

Bestenfalls anknüpfen an die Leistung aus dem Osterwicker Spiel möchte die Eintracht aus Ahaus. Doch plagen Übungsleiter Guido Berlekamp vor dem "schwierigen Auftritt" gegen Lüdinghausen ernsthafte Personalsorgen - insbesondere in der Defensive. So müsse sein Team sein Heil in der Offensive suchen. "Wir können am Sonntag nur gewinnen", zeigt sich Berlekamp dennoch selbstbewusst. Eine Parallele zum vergangenen Sonntag könnte Südlohns Spielertrainer Stefan Busshoff vor dem Spiel in Ochtrup ziehen. In beiden Partien führten seine Mannen nur scheinbar sicher mit 2:0, um letztendlich noch in ein Remis einwilligen zu müssen.

Aus Fehlern lernen

"Wir haben unsere Fehler, die dazu geführt haben, dass wir den Sieg noch aus der Hand gegeben haben, gründlich aufgearbeitet. Jetzt ist es an den Spielern zu zeigen, dass sie aus diesen gelernt haben", so Busshoff. Seine Elf müsse wie in der ersten halben Stunde gegen Stadtlohn "druckvoll gegen den Ball spielen", um so zu Chancen zu kommen. Dann sei auch bei der Arminia etwas möglich.

Noch merklich beeindruckt war Ellewicks Coach Matthias Wesseler vom Auftreten seiner Schützlinge gegen eben Ochtrup. Doch warnt er zugleich: "In der Hinserie folgten starken Spielen regelmäßig schwächere. Diese Serie wollen wir nun aufbrechen." Beim zuletzt überzeugenden Adler Buldern solle der nächste Schritt zum großen Etappenziel gemacht werden - so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern. ms

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