Drei Punkte: egal wie

SpVgg Vreden

Manchmal reduziert sich der Ausblick auf ein Fußballspiel auf Floskeln - der Konstellation geschuldet. "Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend." Vredens Trainer Michael Kämer bringt den "Tenor innerhalb der Mannschaft" auf den Punkt.

VREDEN

30.03.2012, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dennis Seeger (Nr. 16) frei vor dem Torhüter. Am Sonntag um 15 Uhr spielt die SpVgg Vreden im Hamalandstadion gegen den SV Spexard um Westfalenliga-Punkte.

Dennis Seeger (Nr. 16) frei vor dem Torhüter. Am Sonntag um 15 Uhr spielt die SpVgg Vreden im Hamalandstadion gegen den SV Spexard um Westfalenliga-Punkte.

Der Gast steht derzeit bei 21 Punkten, die SpVgg bei 25. "Mit einem Sieg hätten wir neun Spieltage vor Schluss schon eine komfortable Ausgangsposition im Ringen um den Klassenerhalt - vorausgesetzt, Spexard punktet in den schweren Nachholspielen gegen Neuenkirchen und Lippstadt nicht", fasst Kämer zusammen. Unter diesen "einfachen Voraussetzungen" kann Kämer seine "bestmögliche Elf" ins Rennen schicken. "Allein hinter dem Einsatz von Yuzuru Okuyama steht ein Fragezeichen. Ansonsten habe ich der Mannschaft am Donnerstag freigegeben, um kleinere Blessuren nach dem schweren Pokalspiel in Epe auf Asche zu kurieren. Ich habe bislang auch noch nicht vernommen, dass es einen Spieler ernster erwischt hat", sieht Kämer seinen Optimismus auch personell begründet. Vom Einzug ins Kreispokalfinale erhofft sich der Übungsleiter einen weiteren "Push" für den Saisonendspurt. "Ich bin froh, dass die Partie doch noch ein glückliches Ende genommen hat. Ansonsten hätte die Wirkung auch ins Gegenteil umschlagen können", kennt Kämer das Geschäft aus eigener Erfahrung nur allzu genau.

Ebenso erwartet er, dass das doch deutlich 0:5 in Bad Oeynhausen keine nachhaltigere Wirkung auf seine Mannschaft hat.

"Das Ergebnis drückt sicher nicht die Kräfteverhältnisse aus. Wir haben aus dem Nichts zu denkbar unglücklichen Zeitpunkten zwei Gegentore bekommen - danach gingen die Köpfe nach unten", sah sich Kämer am Donnerstag beim Europa League-Auftritt Schalkes ein wenig an den vergangenen Sonntag erinnert. "Unter dem Strich ist jede Mannschaft ab Platz zehn in der Lage, grundsätzlich in Oeynhausen zu punkten. Meinem Team hat es womöglich doch an ein paar Prozenten der richtigen Einstellung gefehlt."

Und genau diese wird gegen einen bekannt "schwierig zu spielenden Gegner" wie Spexard gefragt sein, um zum erhofften Ziel zu kommen. "Wie der Erfolg letztlich zustande kommt, ist mir und den Spielern völlig egal. Hauptsache er kommt", so Kämer

 

ms

 

Lesen Sie jetzt