Drei Punkte holen, egal wie und wo

Fußball-Oberliga: SuS gegen Zweckel

Der SuS Stadtlohn steckt mitten in richtungweisenden Wochen, was den Kampf um den Verbleib in der Oberliga angeht. Nicht minder wichtig als das Kellerduell mit dem SV Schermbeck am Ostermontag ist für die Blau-Weißen der anstehende Vergleich mit Ligaschlusslicht SV Zweckel. Der findet am Sonntag voraussichtlich auf Rasen im Hülsta-Sportpark statt – es wäre die Premiere 2016.

STADTLOHN

, 01.04.2016, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stürmer Seyit Ersoy (r.), seit Winter beim SuS Stadtlohn, spielte noch in der vergangenen Saison beim kommenden Gegner, SV Zweckel.

Stürmer Seyit Ersoy (r.), seit Winter beim SuS Stadtlohn, spielte noch in der vergangenen Saison beim kommenden Gegner, SV Zweckel.

Der Unterschied in dieser Partie zu denen der vorausgegangenen Wochen ist der, dass der Gast aus dem Ruhrpott noch mehr unter Zugzwang steht als die Stadtlohner. Zweckel ist Letzter mit je fünf Punkten Rückstand auf den Vorletzten Schermbeck und den SuS, derzeit das erste Team über der direkten Abstiegszone. „Wäre die Saison jetzt vorbei, würden wir die Klasse halten. Das gibt uns ein positives Gefühl, dass wir natürlich auch am Sonntag beibehalten wollen“, sagt SuS-Trainer Daniel Sekic.

Seine Mannschaft schlug sich gerade in ihren Heimspielen der vergangenen Wochen gut und feierte vor heimischem Publikum zuletzt zwei Siege gegen den ASC Dortmund (4:1) und Schermbeck (3:1). 17 seiner aktuell 24 Zähler holte der SuS am Losberg. „Wir haben uns zu Hause eigentlich immer gut präsentieren, deshalb gehen wir auch mit breiter Brust in das Spiel gegen Zweckel“, so Sekic. Allerdings räumt er auch ein, dass seine Mannschaft bei den letzten zwei Heimsiegen das Glück hatte, in ihren schwächeren Phasen nicht mit Gegentreffern bestraft worden zu sein.

Toreschießen klappt besser

Positiv stimmt den SuS aber, dass es mit dem Toreschießen in diesem Jahr deutlich besser klappt als noch im alten. Mit 18 Treffern stehen schon jetzt fast so viele zu Buche wie in den Spielen der Hinserie (19). Neben den Neuzugängen trägt dazu für Sekic auch bei, „dass wir die Gegner in der Offensive aggressiver angehen als vorher“.

Etwas mehr Sorgen bereitet für Sonntag jedoch die Defensive: Innenverteidiger Andre Hippers fehlt verletzt, auch Rechtsverteidiger Mario Worms sowie die „Sechser“ Michael Roßmöller und Hakan Gökdemir (alle angeschlagen) drohen auszufallen. Doch damit will sich Sekic nicht vordergründig beschäftigen: „Wir wollen die drei Punkte holen – egal wer spielt und auf welchem Untergrund wir spielen.“ 

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