Duell mit Torgarantie: SpVgg muss im letzten Heimspiel des Jahres einen Angriff abwehren

mlzFußball-Westfalenliga 1

Im letzten Heimspiel des Jahres trifft die SpVgg Vreden, aktuell Tabellendritter in der Westfalenliga, auf den Fünften SV Rödinghausen II. Dabei ist mit Toren zwangsläufig zu rechnen.

Vreden

, 07.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Voraussetzungen vor dem abschließenden Heimspiel der SpVgg Vreden gegen den SV Rödinghausen II sind gute: Es treffen am Sonntag ab 14.30 Uhr die beiden offensivstärksten Westfalenligisten aufeinander, die Gastgeber müssen bei aktuell zwei Punkten Vorsprung den Angriff des Gastes abwehren, um die Position in der Spitzengruppe zu festigen.

Die Regionalliga-Reserve kommt mit einer kleinen Erfolgsserie ins Hamalandstadion. „Das überrascht alles nicht. Rödinghausen fehlt allein die Stabilität, die die Reserve von Preußen Münster in der vergangenen Saison mitgebracht hat“, rechnet Vredens Trainer Rob Reekers mit einem „schweren Spiel“, in dem seine Mannschaft noch einmal „an die Grenzen gehen“ muss.

Räume eng machen – Spielfluss stören

Und das Rezept, einer solch spielstarken jungen Mannschaft beizukommen, wird kein neues sein. „Wir müssen die Räume eng machen, aggressiv auftreten, dem Gegner wehtun, dessen Spielfluss aktiv stören. Dann fangen gerade junge Spieler an zu überlegen“, erklärt Reekers. Unter dem Strich liege es an der SpVgg selbst, die Partie in die richtige, in die eigene Richtung zu lenken.

Dass die Begegnung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Kunstrasen ausgetragen werde, müsse man annehmen. Darauf bereitete sich die Mannschaft am Freitagabend in Winterswijk noch einmal vor. Die Heimpartie der Reserve war zuvor bereits auf 16.30 Uhr verlegt worden – vor allem, um den Zuschauern beide Spiele zu ermöglichen.

Gut in den Winter verabschieden

„Wir wollen uns mit einem guten Spiel in den Winter verabschieden und mittendrin im Geschehen bleiben“, gibt Reekers die Marschrichtung aus. Das turbulente Spiel in Hiltrup sei entsprechend aufgearbeitet worden. Im Hinspiel in Rödinghausen gab es ein 1:1-Remis. Seinerzeit ein guter erster Schritt der SpVgg, sich nach dem Auftaktdebakel gegen Hiltrup zu stabilisieren.

Personell könnte die Decke noch ein wenig dünner werden, da Michel Wilkes (Knieprellung) und Nico Klein-Günnewick (Adduktorenprobleme) aus dem Pokalspiel am Donnerstag Blessuren davongetragen haben.

SC Roland zieht sich in die Kreisliga zurück

Einen Tag vor der Mitgliederversammlung am Freitag hat der Westfalenligist SC Roland aus Beckum seinen Rückzug zum Ende der Saison in die Kreisliga A verkündet. Die Mannschaft werde die Saison noch zu Ende spielen und dann den Platz der Reserve in der Kreisliga einnehmen. Der stets ambitionierte Ex-Oberligist macht dafür keine finanziellen Gründe verantwortlich. Ausschlaggebend sei zum einen das mangelnde Zuschauerinteresse, zum anderen sei es immer schwieriger geworden, Ehrenamtliche zu finden, um den großen Aufwand zu bewerkstelligen. Der SC Roland stünde damit als erster Absteiger fest, sobald das Rückzugsschreiben offiziell eingereicht wird.
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