Ein Punkt für den SuS

Westfalenliga-Fußball in Stadtlohn

STADTLOHN Einen Punkt hat sich Fußball-Westfalenligist SuS Stadtlohn im Gastspiel beim Spitzenreiter Westfalia Rhynern beim gestrigen 2:2 (1:2)-Unentschieden verdient - mit etwas mehr Fortune hätten es auch drei Zähler sein können.

von Von Bernhard Mathmann

, 29.11.2009, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mario Beeke (Mitte) erzielte den 2:2-Ausgleich für den SuS STadtlohn in Rhynern.

Mario Beeke (Mitte) erzielte den 2:2-Ausgleich für den SuS STadtlohn in Rhynern.

"Beide Mannschaften haben ein hochklassiges Spiel abgeliefert - allein die Rahmenbedingungen wurden dieser Spitzenpartie überhaupt nicht gerecht", meinte SuS-Trainer Frank Bajorath: Das Spiel war 300 Meter abseits des Westfalia-Stadions "Am Papenloh" auf einen Nebenplatz verlegt worden; Umkleide- und Besprechungsräumlichkeiten fehlten gänzlich.

"Beide Teams haben sich davon kaum irritieren lassen", verdeutlichte der SuS-Trainer: Chancen auf beiden Seiten nach spielerischen Klasse-Leistungen hätten dafür gesorgt, dass dieses Gipfeltreffen fast schon NRW-Liga-Niveau hatte, bekannte Bajorath. Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start: Dominik Lipki zwang SuS-Keeper Christoph Fork bereits nach zwei Minuten zu einer Glanztat - auf der anderen Seite verhinderte der Pfosten den Führungstreffer von Rainer Hackenfort (13.). Alexander Schiller zielte für die Waestfalia etwas genauer, denn sein 17-Meter-Flachschuss, den Daniel Klein-Günnewick unfreiwillig aufgelegt hatte, strich an Fork vorbei ins SuS-Netz (15.). Die Antwort lieferte Klein-Günnewick nur zwei Minuten später mit einem beherzten Rechts-Schuss ab - 1:1. Und weitere fünf Minuten später war erneut der Stadtlohner Mittelfeldspieler beteiligt, als er zusammen mit Mathias Uphues einen Eckball der Gastgeber nicht sicher genug klären konnte und David Schmidt diese "Vorarbeit" zum 2:1 für Westfalia nutzte.

Und auch beim 2:2-Ausgleichstreffer von Mario Beeke hatte Klein-Günnewick seinen Fuß im Spiel: Er zirkelte nach 75 Minuten einen Eckball so genau auf den Kopf des Torschützen, der mit einem wuchtigen Kopfball das Remis erzwang.

Björn Trauvetter, Florian Gehrmann und Marco Dej hatten vor und nach dem vierten Tagestor weitere Groß-Chancen für die Gastgeber ausgelassen - Markus Krüchting traf mit einem abgefälschten Schuss die Querlatte (60.), Rainer Hackenforts Fallrückzieher (78.), Kai Ernings abgefälschter Schuss (85.) und Krüchtings Vorstoß (89.) verfehlten ihr Ziel dann nur knapp.

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