Ein Wunschspiel für SpVgg

Landesliga-Fußball in Vreden

VREDEN "Ein solches Spiel wünscht sich jeder Fußballer" - SpVgg Vredens Trainer Bernd Dirksen sieht dem Heimspiel seiner Elf gegen den SV Zweckel am Sonntag im Hamalandstadion freudig entgegen.

von Von Bernhard Mathmann

, 16.10.2009, 13:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Yuzuru Okuyama (2. v. l.) kehrt nach auskurierter Verletzung in den Spielerkader der SpVgg Vreden zurück; ob der Japaner zur Startformation im Heimspiel gegen SV Zweckel zählen wird, ließ Trainer Dirksen noch offen. <p></p> </p>

<p>Yuzuru Okuyama (2. v. l.) kehrt nach auskurierter Verletzung in den Spielerkader der SpVgg Vreden zurück; ob der Japaner zur Startformation im Heimspiel gegen SV Zweckel zählen wird, ließ Trainer Dirksen noch offen. <p></p> </p>

"Eine Mannschaft, deren Vorstand im Vorfeld der Saison nur den SV Dorsten-Hardt als Konkurrenten im vorgesehenen Durchmarsch von der Bezirks- in die Westfalenliga zulässt, die mit 13 Punkten Vorsprung Meister in der Bezirksliga wurde und die Verstärkungen mit Regional- und Oberligaformat verpflichtete, kann nicht schlecht sein", meint der Trainer vor dem ersten Vergleich der Vredener gegen den Klub aus Gladbeck.

Wie ernst es Aufsteigerteam mit dem Vorhaben ist, den eigenen Vorgaben und den Trainer-Tipps gerecht zu werden, demonstrierte der Klub erst unlängst: Der SV Zweckel hat nach acht Spieltagen in der Landesliga Staffel 4 einen "alten" neuen Trainer verpflichtet - mit Guido Naumann kam der Ex-Coach an die Außenlinie zurück, der mit der Mannschaft in der letzten Saison souverän den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatte. Nach dem Ausscheiden von Miguel Pereira war ein Trainerposten vakant geworden; der zweite Mann am Trainingsruder des Aufsteigers, Stephan Urbainski, steht dem SV weiter als Spieler zur Verfügung.

Der Wechsel hat Wirkung gezeigt: acht Tore und sechs Punkte, zuletzt ein 4:2-Sieg beim Spitzenreiter FC Gievenbeck, haben die Gäste der SpVgg Vreden wieder Kontakt aufnehmen lassen mit der Spitzengruppe in der Tabelle. Und mit 28 Toren - sechs davon erzielte Markus Katriniok, vier Michael Jost sowie je drei Adrian Cetera und Sascha Höhle - stellt SV Zweckel die erfolgreichte Angriffsreihe der Liga.

"Ein solches Spiel wünscht sich jeder Fußballer", unterstreicht Bernd Dirksen seine Vorfreude erneut: "Meine Mannschaft hat in dieser Saison zum wiederholten Male bewiesen, dass sie das Potenzial hat, weit ober mitspielen zu können. Deswegen wird sich die Elf in diesem Heimspiel sicher nicht verkriechen, sondern mutig mitspielen. Mal sehen, was gegen den Top-Favoriten möglich ist."

"Wir dürfen die Spitzen Katriniok und Cetera nicht aus den Augen lassen", mahnt Dirksen, der wegen der Verletzung von Andreas Kersten in seiner Viererkette wieder die Innenverteidiger Jens Niehues und Christian Kottig aufbieten wird - die Außenpositionen sind noch vakant. Ins Tor zurück kehrt nach der abgelaufenen Rot-Sperre Christian Wissing. "Ricardo Ottink hat einen guten Job gemacht. Jetzt muss Wissing mit seiner Erfahrung wieder ran", bemerkt er.

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