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Eine Portion Spannung beim Abschluss-Derby in Ahaus

Fußball-Landesliga

Das vorerst letzte Landesliga-Derby bestreiten am Sonntag Eintracht Ahaus und Absteiger SuS Stadtlohn. Beim Thema Aufstiegsrelegation gibt sich Eintracht-Trainer Niehues gelassen.

Ahaus

, 25.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Eine Portion Spannung beim Abschluss-Derby in Ahaus

Das vorerst letzte Landesliga-Derby zwischen Ahaus und Stadtlohn bestreiten am Sonntag Eintracht-Kapitän Christopher Ransmann (l.) und SuS-Stürmer Niclas Dormayer © Sascha Keirat

Zeit zum Abschied nehmen am Sonntag im Ahauser Stadtpark. Während die Frage nach dem "Wohin" für die abgestiegenen Gäste vom SuS Stadtlohn bereits geklärt ist, bietet sich Eintracht Ahaus die letzte Chance, sich für die Aufstiegsrelegation zu qualifizieren. Die Zuschauer erwartet also sicher kein Landesliga-Derby wie jedes andere.

Tschüss sagen heißt es am Sonntag nicht nur für die Stadtlohner, für die es bis auf Weiteres das letzte Spiel in der Landesliga sein wird. Auch die beiden Trainer stehen ein letztes Mal in der Meisterschaft für ihre aktuellen Klubs an der Seitenlinie. Manfred Ostendorf beendet seine zweite Amtszeit am Losberg mit dem bitteren Abstieg und legt nach der Saison eine Pause ein. Sein Gegenüber, Jens Niehues, trainiert in der kommenden Saison mit GW Nottuln einen frisch gebackenen Westfalenligisten. Ob er die Eintracht ebenfalls in diese Spielklasse befördern kann, hängt vor allem vom Ausgang der Partie Westfalia Gemen gegen Westfalia Kinderhaus ab. Kinderhaus belegt mit 56 Punkten als Zweiter den Relegationsplatz, Ahaus (54 Punkte) muss also auf eine Kinderhauser Niederlage hoffen und natürlich selbst gegen Stadtlohn gewinnen. Spielt Kinderhaus unentschieden, ist Ahaus im Siegesfall zwar punktgleich, muss aber 15 Tore Differenz aufholen – eher unwahrscheinlich. Punktgleich mit der Eintracht lauert noch der SC Münster 08, ebenfalls mit +30 Toren, der den SV Herbern empfängt.

Eine Portion Spannung beim Abschluss-Derby in Ahaus

Letztes Meisterschaftsspiel als Eintracht-Trainer: Jens Niehues © Sascha Keirat

Beim Thema Relegation gibt sich Jens Niehues betont gelassen. „Ich gehe fest davon aus, dass Kinderhaus gewinnen wird und werde mich auch während des Spiels nicht über Zwischenstände informieren.“ Ihm gehe es in erster Linie darum, nach sieben Jahren als Spieler und Coach der Eintracht „noch mal alles aufzusaugen und ein hoffentlich schönes Spiel zu erleben“. Die Stimmung in der Mannschaft sei absolut gelöst und von Freude über eine starke Saison geprägt. „Die Jungs haben richtig Bock, im Derby noch mal alles rauszuhauen.“ Am Freitag stand ein interner Abschluss mit Essen und Trinken an, ehe am Sonntagabend die Vereinsfeier mit Verabschiedungen unter anderem von Niehues, Co-Trainer Andre Hippers sowie den Spielern Thorben Stratmann, Niklas Lukas und Sedat Semer folgt. Wer davon noch zum Einsatz kommt, wird sich zeigen.

Ostendorf: Schwerer Gang

Beim SuS will Manfred Ostendorf mit Christoph Steverding einen Torwart aufbieten, der in dieser Saison noch nicht zum Zug kam. Ansonsten gehe es einfach darum, sich vernünftig zu verabschieden. „Der Schmerz sitzt noch tief und es wird ein schwerer Gang für uns“, sagt Ostendorf. „Wir kennen die Ahauser Stärken und werden versuchen, das Beste rauszuholen.“

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