Eintracht Ahaus empfängt den SV Herbern

"Alles raushauen" zum Jahresabschluss

"Wir müssen uns durchbeißen, noch mal alles raushauen und hoffentlich noch mal wieder drei Punkte einfahren." Das sagt Trainer Jens Niehues vor dem letzten Spiel des Jahres seiner Ahauser Eintracht daheim gegen den SV Herbern. Gespielt wird ab 14.15 Uhr auf dem Kunstrasen im Stadtpark, da der Hauptplatz gesperrt ist.

AHAUS

, 09.12.2016, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ist wieder einsatzbereit: Eintracht-Angreifer Sedat Semer (v.).keirat

Ist wieder einsatzbereit: Eintracht-Angreifer Sedat Semer (v.).keirat

Die Niederlage am vergangenen Samstag in Nottuln beendete die Eintracht-Serie von zuvor sieben Partien ohne Niederlage. Es lief einfach nicht viel zusammen beim 1:4, das gleichzeitig die höchste Saison-Pleite für die Ahauser darstellte. "Mir ist es lieber", so Niehues, "wenn wir eine klare Niederlage in dieser Form kassieren und dann wieder sieben, acht gute Spiele folgen, als umgekehrt." Daher wolle er den jüngsten Auftritt auch nicht zu hoch hängen, sondern den Fokus auf das Herbern-Spiel legen.

 

Gegen die Gäste, aktuell Tabellenzehnter und seit vier Partien ungeschlagen, dürfe die Eintracht sich nicht so viele individuelle Fehler leisten wie in Nottuln. "Wir wollen unser Spiel wieder durchdrücken, wissen aber, dass uns ein starkes Team gegenübersteht." Der SV Herbern verfüge über viele junge, lauffreudige und aggressive Spieler. Gerade auf den Außenbahnen sowie im Zentrum mit Robin Ploczicki verfüge Herbern auch über individuelle Qualität.

 

Sedat Semer kehrt zurück

 

In der Offensive bieten sich auch dem Eintracht-Kader neue Möglichkeiten: Sedat Semer, zuletzt ausgefallen, ist wieder einsatzbereit. Auch Thorsten Hüsing könnte wieder eine Alternative sein. Fraglich ist dagegen noch der Einsatz von Torwart Marc Lüdiger nach langwieriger Grippe.

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