Eintracht Ahaus ist gerüstet für „ein richtig dickes Brett“

mlzFußball-Landesliga 4

Warmgespielt hat sich Landesligist Eintracht Ahaus im Kreispokal beim souveränen 5:2 in Osterwick für das Duell mit dem Tabellenführer. Dabei muss das Team einen Wermutstropfen verarbeiten.

Ahaus

, 26.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Teuer bezahlt hat die Ahauser Eintracht den Pokalsieg am Donnerstag in Osterwick. Rene Böing verletzte sich schwer. „Der dicke Fuß lässt nichts Gutes erahnen“, rechnet Trainer Frank Wegener mit einem längerfristigen Ausfall. Für Böing schon die zweite Verletzung in der laufenden Spielzeit. Ansonsten konnte der Trainer sich sehr gut anfreunden mit dem Auftritt beim „erwartet starken A-Ligisten“: „Mit dem 3:0 zur Pause hatten wir die Weichen gestellt, auf den Anschlusstreffer umgehend reagiert. Das war schon gut so.“

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Damit habe sich die Mannschaft das nötige Rüstzeug verschafft, um am Sonntag ab 15 Uhr in der Augenklinik Ahaus Arena ein „richtig dickes Brett“ zu bohren. Es stellt sich der aktuelle Tabellenführer der Landesliga 4, der SC Altenrheine, vor. „Die haben sich im Sommer noch mal verstärkt, kommen mit richtig starker Brust daher. Eine schwere Kiste“, blickt Wegener voraus.

Wiedergutmachung ist angesagt

Was auf die Eintracht zukommt, darauf könnten auch die Vorjahresergebnisse hindeuten: Mit 4.1 und 5:2 gingen diese an den Gegner. Die Ahauser Kicker standen jeweils „neben den Schuhen“. „Wir sind vorgewarnt, da ist Wiedergutmachung angesagt – und das werden die Jungs auch hinbekommen“, so Wegener. Dazu müsse aber ein anderes Gesicht her, als man es am dritten Spieltag in Herbern gezeigt habe.

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Neben Rene Böing sorgen weitere Ausfälle für eine etwas dünnere Personaldecke. Devin Hoffmann und Niclas Dormayer werden verletzt fehlen. „Und Till Dresemann konnte krankheitsbedingt die gesamte Woche nicht trainieren.“ Sein Einsatz sei somit zumindest fraglich.

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