Eintracht Ahaus mit Obacht vor dem Kellerkind

mlzFußball-Landesliga

Eine breite Brust haben sich die Ahaus Spieler erarbeitet. Das soll auch der VfL Senden zu spüren bekommen. Dennoch übt sich die Eintracht auch in Vorsicht.

Ahaus

, 17.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Liste der Ausfälle bei der Ahauser Eintracht wird stets länger – und auch die Liste der Ausfälle in der Landesliga 4 steht dem nicht nach. Beides hat Trainer Frank Wegener im Blick, er behält aber die Zuversicht: „Natürlich schmerzen die Ausfälle, vor allem die langfristigen. Wir behalten aber den Kopf oben.“

Mit der Motivation der ersten Spiele gebe es auch beim aktuellen Tabellenvorletzten VfL Senden ab 15 Uhr am Sonntag immer etwas zu holen. Das Tabellenbild blendet er dabei weiter aus – nicht zuletzt durch die vielen coronabedingten Absagen sei dieses eh „komplett schief“. Und auch der VfL sei nicht dort eingeordnet, wo er ihn sehe.

Ausnahmestürmer

„Wir machen uns nichts vor: Senden hat gerade nach vorne viel Power, in Niklas Castelle sicher einen Ausnahmestürmer für diese Liga“, erklärt der Coach. Dass es für die Eintracht beim jüngsten Auftritt auf dem Kunstrasen in Senden eine „fette Niederlage“ gesetzt hatte, das solle zusätzlich motivierend wirken. „Wiedergutmachung“ kann man es nennen. Ansonsten hofft Wegener, dass seine Mannen die breite Brust behalten, um früh weiter Zählbares für die Tabelle zu ernten.

Dabei lenkt er den Blick doch noch einmal auf die wachsende Anzahl an Spielausfällen in der Liga. „Wir sind froh darüber, dass wir bisher noch nicht von Corona betroffen sind. Das kann sich immer ändern. Umso wichtiger ist es, schnell zu punkten, bevor es doch einmal zu einer Unterbrechung kommen könnte“, so Wegener, der insgeheim noch auf die Einsätze der angeschlagenen Tobias Hemling und Jan Kröger hofft. „Das gehen wir mit Obacht an – ebenso wie die Partie in Senden.“

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