Eintracht freut sich aufs Wiedersehen

Fußball-Kreispokal

Weit zurück blättern in der Geschichte der Kreispokal-Wettbewerbe müssen die Anhänger des Fußball-Landesligisten Eintracht Ahaus, wenn sie auf mehr als zwei Einsätze in dem jeweiligen Wettbewerb blicken wollen. Am Mittwoch ergibt sich im Achtelfinale um den 13. Krombacher-Pokal die Chance, mit einem Sieg beim FC Epe ein Viertelfinale zu erreichen.

AHAUS

, 15.09.2014, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maximilian Hinkelmann (3. v. l.) zog es vor zwei Spielzeiten vom FC Epe in das Lager der Eintracht nach Ahaus: Am Sonntag gelang ihm und seinen Kollegen der erste Saisonsieg - am Mittwoch geht es zum Pokalspiel nach Epe.

Maximilian Hinkelmann (3. v. l.) zog es vor zwei Spielzeiten vom FC Epe in das Lager der Eintracht nach Ahaus: Am Sonntag gelang ihm und seinen Kollegen der erste Saisonsieg - am Mittwoch geht es zum Pokalspiel nach Epe.

Das war zuletzt in der Saison 2009/10 der Fall gewesen: Auf dem Sprung ins Halbfinale blieb aber die SpVgg Vreden mit 4:2 im Ahauser Stadtparkstadion erfolgreich. 2003/04 hatte die Eintracht allerdings das Halbfinale erreicht - und kassierte dort beim FSV Gescher eine 6:7-Niederlage im Elfmeterschießen.

Am Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr; Bülten-Stadion am Nienborger Damm) geht es für die Eintracht-Kicker zum FC Epe. Einen solchen Pokal-Vergleich gab es seit Beginn der 1990er Jahre nicht mehr.Die "Blauen" aus Epe, die als Kreisliga-Meister den "Umweg" über die Relegationsspiele gegen VfL Billerbeck und SuS Olfen in die Bezirksliga gehen mussten, gingen am Samstag zwar als 0:3-Verlierer im Ortsderby gegen die "Grünen" von Vorwärts Epe vom Platz, behaupten sich in der Rangliste mit neun Punkten aber noch vor der örtlichen Konkurrenz.

Drei Siege fuhr das Team des Trainer-Gespanns Christian Kottig/Jeroen van der Veen bisher in der neuen Umgebung ein - im Pokalwettbewerb stehen ein 4:0-Sieg beim FC Oeding und ein 1:0-Erfolg bei Fortuna Gronau zu Buche. Die Ahauser Eintrachtler zogen ebenfalls ohne Mühen in die dritte Spielrunde: 3:0 beim SuS Hochmoor und 11:1 bei TG Almsick stehen in der Bilanz.

"Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Christian Kottig, mit dem ich in Vreden und Stadtlohn gespielt habe. Wir werden uns einiges zu erzählen haben", blicht Eintracht-Trainer Jens Niehues mit Spannung auf den Pokalvergleich. Im Gegensatz zu Kottig aber schnürt Niehues die Fußballschuhe (derzeit) nicht.

Einem Wiedersehen mit den ehemaligen Mannschaftskollegen blicken die FC-Kicker Kevin Pieper, Marc Brink, Philipp Schlamann und Maik Göckener entgegen, die allesamt noch bis vor einiger Zeit das Eintracht-Trikot getragen hatten. Den umgekehrten Weg - vom Bülten in den Stadtpark - ging Maximilian Hinkelmann: In der Aufstiegssaison kickte er bei den A-Junioren der Eintracht und schaffte im vergangenen Jahr den Sprung in den Landesliga-Kader.

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