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Eintracht kommt im Aufstiegsrennen vom Kurs ab

Fußball-Landesliga

45 Minuten hatte die Ahauser Eintracht in Roxel alles im Griff. Dann riss der Faden. Mit dem 3:3-Remis ist die Chance auf Relegationsplatz zwei deutlich gesunken.

Ahaus

, 19.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Eintracht kommt im Aufstiegsrennen vom Kurs ab

Die „Tiefentspannung“ vor der Pause bei Trainer Jens Niehues sollte nach dem Seitenwechsel schnell weichen. © Sascha Keirat

Für die Ahauser Eintracht gab es zwar in der Schlussminute mit dem Ausgleich zum 3:3 durch David Farwick ein kleines und verdientes Happy-end beim BSV Roxel. Für Trainer Jens Niehues blieb es eine „gefühlte Niederlage“, die die Chance auf Relegationsplatz zwei deutlich minimierte.

Dem Konkurrenten Westfalia Kinderhaus wird am letzten Spieltag angesichts der um 15 Tore besseren Tordifferenz gegenüber den Verfolgern aus Ahaus und Münster in Gemen ein Remis reichen. Doch das war letztlich auch nur eine Begleitnotiz. „Wir beurteilen immer allein unser Spiel. Und was in der zweiten Halbzeit abgelaufen ist, darf nach dieser überragenden ersten einfach nicht passieren.“ Der Frust saß tief beim Coach.

Optionen nicht genutzt

In Durchgang eins hatten die Gäste alle Optionen, um es zum Saisonabschluss zu einem „echten“ Fernduell kommen zu lassen. Mehrfach hatte die Eintracht größte Einschusschancen verpasst. Sie beließ es aber beim einzigen Treffer durch Hinkelmann (24.). Niehues sei zu diesem Zeitpunkt angesichts der klaren Verhältnisse „tiefenentspannt“ gewesen.

Das sollte sich schnell ändern. Das 1:1 per Strafstoß durch Hendrik Flaßhar fiel nicht nur aus dem berühmten Nichts, es schien die Gäste auch getroffen zu haben. „Von da an haben wir nicht mehr unseren Fußball gespielt“, sah Niehues fortan einen Gegner, der seine Chance witterte, und einen Gast, der trotz allem noch viele Möglichkeiten besaß, die Partie für sich zu entscheiden. Ebenso vom Punkt brachte Christopher Ransmann seine Farben noch einmal in Führung (67.).

Farwick rettet Remis

Steffen Hunnewinkel hatte aber eine Antwort parat (71.) – nach einem Missverständnis in der Abwehr. Aus einer eigenen Chance heraus kassierte die Eintracht dann den nächsten Konter durch Thomas Kroker (86.). Farwicks Heber aus 30 Metern gegen den aufgerückten Torhüter rettete dann zumindest den Funken Hoffnung, dass am letzten Spieltag im Derby gegen Absteiger Stadtlohn vielleicht doch noch etwas geht.


BSV Roxel - Eintracht Ahaus 3:3
Eintracht: Teriet - Brillert, Erning (75. Reinfeld), Vennemann, Farwick, Ransmann, Stratmann, Hippers, Hemling (88. Semer), Arsan, Hinkelmann
Tore: 0:1 Hinkelmann (24.); 1:1 Flaßhar (50., Foulelfmeter); 1:2 Ransmann (67., Foulelfmeter); 2:2 Hunnewinkel (71.); 3:2 Kroker (86.); 3:3 Farwick (90.).

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