Eintracht muss den „Laden dicht halten“

Fußball-Landesliga

Der Landesligist aus Ahaus empfängt im Heimspiel den Aufsteiger RW Deuten. Beim aktuell wackeligen Kurs liegt der Fokus verstärkt auf der Defensivarbeit.

Ahaus

, 21.09.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eintracht muss den „Laden dicht halten“

Der Auftrag des Trainers an die Ahauser Mannschaft ist formuliert: Julius Wieland (r.) und Co. sollen wieder konzentrierter und aggressiver verteidigen. © Michael Schley

Die Ahauser Eintracht kommt derzeit ein wenig orientierungslos daher. Und so ist der Wunsch von Trainer Frank Wegener, endlich eine Konstanz hineinzubekommen, nachvollziehbar: „Machen wir so weiter, dann wird es eine Saison mit Höhen und Tiefen bleiben. Bekommen wir eine Stabilität hinein, dann werden wir uns auch am oberen Drittel orientieren können.“ Wie labil das Gefüge ist, das zeigte der Auftritt in Heiden, bei dem trotz großer Überlegenheit ein 0:2 wettgemacht werden musste. Das gelang auch, was eine gute Moral bescheinigt. Das Spiel habe noch einmal vor Augen geführt, dass die Mannschaft immer am Limit agieren müsse, so Wegener – und das in allen Bereichen.

Und speziell im Defensivbereich wird Ahaus im Heimspiel gegen RW Deuten deutlich konzentrierter arbeiten müssen. 14 Gegentreffer sind für die Eintracht zu diesem Zeitpunkt der Saison ungewöhnlich viele. „Bei allen Personalproblemen war immer noch viel Erfahrung auf dem Platz“, lässt Wegener keine Entschuldigungen aufgrund der vielen Verletzten zu. Neben den drei Langzeitverletzten sind am Sonntag auch noch die Routiniers Kai Erning und Christopher Ransmann fraglich, Rene Böing fehlt wegen Gelb/Rot-Sperre. „Natürlich macht es die wöchentliche Improvisation nicht einfacher, in die Spur zu finden. Aber es steht immer noch eine Mannschaft auf dem Platz mit Spielern, die alle den Anspruch haben, Landesliga zu spielen“, so Wegener.

Gut organisierter Gast

Mit RW Deuten erwartet der Coach einen Aufsteiger, der „keine Probleme mit dem Klassenerhalt bekommen wird“. „Die Mannschaft spielt sehr aggressiv und sehr gut organisiert gegen den Ball. Womöglich kommt es uns zugute, dass sie auch Fußball spielen will“, so Wegener. Die Eintracht bekommt ab 15 Uhr in der Augenklinik Ahaus Arena in jedem Fall eine Chance zu zeigen, dass sie es besser kann gegen einen Aufsteiger als beim SC Altenrheine. „Dazu müssen wir primär erst einmal den Laden dicht halten“, richtet Wegener den Fokus noch einmal auf die Defensivarbeit.ms

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