Eintracht will „eine stressfreie Saison spielen“

Fußball: Trainingsauftakt

Eintracht Ahaus hat zum Trainingsbeginn die neu verpflichteten Spieler der Landesligaelf der Spielzeit 2018/19 vorgestellt.

Ahaus

10.07.2018, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eintracht-Trainer Jens Niehues (l.), Co-Trainer Andre Hippers (2.v.r.) und der Sportliche Leiter Klaus Antonin (r.) mit den Neuzugängen, David Farwick, Jan Honekamp, Rene Böing (v.l.)

Eintracht-Trainer Jens Niehues (l.), Co-Trainer Andre Hippers (2.v.r.) und der Sportliche Leiter Klaus Antonin (r.) mit den Neuzugängen, David Farwick, Jan Honekamp, Rene Böing (v.l.) © Johannes Kratz

Mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern geht Eintracht Ahaus in die neue Spielzeit. Nicht mehr dabei sind Tim Schücker (SpVgg Vreden), Marcel Terbrack (FC Vreden) und Dennis Wüpping (SC Münster 08). Kevin Dücker und Saffet Semer haben den Klub mit unbekanntem Ziel verlassen.

Neu dabei sind drei Fußballer: Rene Böing hat bislang für den SV Gescher gespielt, David Farwick in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A und Jan Honekamp hat mit der A-Jugend der Eintracht den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.

Stürmer Andre van den Berg ist nach seinem Kreuzbandriss im Februar auch wieder in ein leichtes Aufbautraining eingestiegen. Er wird erst zur Rückrunde wieder im Kader stehen.

„Wir müssen uns in der Offensive verstärken“, kommentierte Klaus Antonin, Sportlicher Leiter, die Verpflichtung von Rene Böing. „Rene wollten wir schon vor Jahren nach Ahaus holen.“ Die Statistik weist in der vorigen Saison neun Bezirksligatreffer für Böing aus. Auch Honekamp soll den Angriff der Eintracht verstärken. „Er hat in den ersten Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterlassen“, so Antonin weiter. Farwick wird dagegen eine Position in der Abwehr übernehmen.

„Wir wollen eine stressfreie Saison spielen“, nennt Co-Trainer Andres Hipper das Ziel der Ahauser Landesliga-Fußballer im anstehenden Spieljahr. „Wir möchten in der Liga aber auch einen guten Eindruck hinterlassen und uns weiter verbessern.“ Die Saison 2017/18 hat die Eintracht auf Platz sieben abgeschlossen.

Titelfavoriten

Meisterschaftsambitionen haben die Ahauser nicht. „Das ist außerhalb jeder Diskussion.“ Einen großen Titelfavoriten sieht Hippers aber auch nicht. „Die Landesliga ist sehr ausgeglichen, das hat man schon im Vorjahr gesehen. Westfalia Kinderhaus könnte vielleicht vorn mitmischen.“

Antonin hat dagegen GW Nottuln mit dem ehemaligen Eintracht-Trainer Oliver Glaser ganz oben auf seinem Zettel. „Nottuln hat den Kader zum Großteil gehalten und sich noch verstärken können.“

Zusätzliche Testspiele neben den Auftritten im Eintracht-Pokal gegen SuS Stadtlohn, SuS Neuenkirchen und SV Mesum sowie bei der Ahauser Stadtmeisterschaft haben die Ahauser Trainer nicht abgeschlossen.

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