Eintracht will gegen Gemen nächsten Schritt machen

Fußball-Landesliga: Heimspiel am Sonntag

Grundsolide. So könnte man das aktuelle Auftreten der Mannschaft um das Trainergespann Jens Niehues und Andre Hippers bezeichnen. Defensiv ist Eintracht Ahaus der beste Landesligist, offensiv tritt die Mannschaft allerdings noch sehr verhalten auf. Das stößt Niehues allerdings nur bedingt auf: „Unser Ziel muss es immer sein, ein Tor mehr als der Gegner zu schießen. Die Grundlage ist eine konzentrierte Defensivarbeit des gesamten Mannschaftsverbundes. Das bekommen wir gut hin, am Torabschluss arbeiten wir hart.“

AHAUS

, 29.09.2017, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit bislang drei Saisontreffern ist Sedat Semer (l.) bislang der erfolgreichste Eintracht-Stürmer. Das will er auch am Sonntag unter Beweis stellen.

Mit bislang drei Saisontreffern ist Sedat Semer (l.) bislang der erfolgreichste Eintracht-Stürmer. Das will er auch am Sonntag unter Beweis stellen.

Als Paradebeispiel diente der jüngste Auswärtserfolg bei der DJK Coesfeld. Die Eintracht ließ nahezu keine Torgelegenheiten des Gastgebers zu, selbst verpasste es der SV aber, trotz größter Chancen frühzeitig den Deckel auf die einseitige Partie zu machen. Verzweifeln werde man an der Abschlussschwäche derzeit nicht, so Niehues: „Irgendwann werden wir uns für unsere Geduld belohnen. Auch gegen Gemen gehen wir mit dem Vorsatz ins Spiel, den Gegner erst einmal vom eigenen Tor fernzuhalten, um dann selbst unsere Chancen zu suchen. Und zu nutzen natürlich.“

Gutes Umschaltspiel

Die Westfalia schätzt Niehues als Mannschaft mit einem „guten Umschaltspiel“ ein. Das erfordere eine wachsame Spielweise und eine niedrige Fehlerquote gerade bei eigenem Ballbesitz in der Vorwärtsbewegung. „Wir leben die uns eigene Mentalität weiter, wollen den Gegner mit der nötigen Robustheit empfangen und ihm so den Schneid abkaufen. Dann werden wir den eingeschlagenen Weg auch weitergehen.“ Personell muss Niehues nun erstmals ein wenig improvisieren. Neben Hendrik Vennemann, dem man aufgrund der Adduktorenprobleme die nötige Zeit zur Regeneration einräumen will, fehlen morgen mit Esad Dayan, Kevin Dücker und Marcel Terbrack gleich drei Spieler urlaubsbedingt. Zudem konnte Maximilian Hinkelmann unter der Woche nicht trainieren. „Wir werden auch das durch den breiteren Kader auffangen“, erklärt Niehues.

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