Elektronischer Spielbericht kommt

17.07.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Karl Heinz Schulze, Schiedsrichterobmann des Kreises Lüdinghausen, erklärte den elektronischen Spielbericht.</p>

<p>Karl Heinz Schulze, Schiedsrichterobmann des Kreises Lüdinghausen, erklärte den elektronischen Spielbericht.</p>

Kreis Den elektronischen Spielbericht gibt es schon seit der letzen Spielzeit auf freiwilliger Basis in der Landesliga 4. "Das ist eine feine Sache, ich war am Anfang recht skeptisch, inzwischen bin ich ein überzeugter Anhänger dieser Form des Spielberichts", warb Staffelleiter Gerd Rühlow bei den Vertretern der 16 Bezirksliga-Clubs für die neue Form. Eine Einführung in die Verfahrensweise gab den Vereinsvertretern Karl Heinz Schulze, Schiedsrichterobmann des Fußballkreises Lüdinghausen.

Der Heimverein benötigt für dieses Verfahren am Spielort einen Computer und einen Zugang zum Internet. Dann kann der Spielbericht von den Betreuern der beiden Mannschaften und dem Schiedsrichter elektronisch erstellt und bearbeitet werden.

An Hand der beim DFB im "Pass-Online" gespeicherten Spielerdaten wird dann eine Aufstellung für das betreffende Spiel am PC erzeugt. Davon erhält der Schiedsrichter einen Ausdruck zur Passkontrolle. Der Unparteiische kann auch noch kurz vor dem Spiel Änderungen vornehmen, wenn sich ein Spieler beim warm machen verletzen sollte und nicht antreten kann.

Der Vorteil in diesem System, so Schulze, liege in der Minimierung möglicher Fehler. So sind zum Beispiel gesperrte Spieler in der DFB-Datenbank markiert und können daher auch nicht aus Versehen aufgestellt werden. Durch den Computerausdruck seien zudem alle Namen gut lesbar, das schließe Verwechslungen nahezu aus. Es gibt aber im DFB-Netz noch keine elektronische Unterschrift. So muss nach dem Spiel ein Ausdruck wie bisher unterschrieben an den Staffelleiter geschickt werden. jok

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