Ellewick darf doch auf Bezirksliga hoffen, SuS und SpVgg auf Pokalsieg

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Die Ständige Konferenz des FLVW hat am Montag einen Zusatz in der geplanten Aufstiegsregelung verkündet. So könnte dem ASV Ellewick die Bezirksliga winken. Auch in Sachen Kreispokal gibt‘s Neues.

Kreis

, 12.05.2020, 15:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie am Montagabend berichtet hat die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW) sich eindeutig für die Durchsetzung der geplanten Aufstiegsregelungen ausgesprochen. Demnach sollen alle aktuellen Tabellenführer sowie alle Herbstmeister aufsteigen dürfen. Absteiger gibt es keine.

Bislang war der ASV Ellewick einer der Vereine, die sich durch diese Regelung benachteiligt fühlten. In der Kreisliga lagen die Ellewicker zwar zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung deutlich hinter Spitzenreiter SV Heek. Zum Ende der Hinserie allerdings standen beide Teams noch punktgleich da. Die Statuten auf Kreisebene sehen eigentlich keine Wertung des Torverhältnisses vor, demnach wären Heek und Ellewick punktgleich Herbstmeister gewesen.

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Im Zuge der geplanten Aufstiegsregelung hatte der Kreisvorsitzende Ahaus/Coesfeld, Willy Westphal, zunächst verlauten lassen, dass der Kreis sich an die Regelung des FLVW halten und das Torverhältnis in dieser Ausnahme-Saison doch werten wolle. Aus der Ständigen Konferenz kam nun die Ansage, dass punktgleiche Tabellenzweite in der Kreisliga gemeinsam mit den Spitzenreitern eine Aufstiegsrang erhalten sollen. Das gelte sowohl für die Hinrundentabelle als auch für die aktuelle.

Von dieser Regelung, so der Verbandstag sie denn im Juni absegnet, würde neben den Ellewickern auch die SpVgg Vreden IV in der Kreisliga D1 profitieren. Sie stand in der Hinrundentabelle punktgleich mit dem TSV Ahaus II da. Beide Teams dürften dann in die C-Liga aufsteigen. Eine Entscheidung darüber werde der Kreisfußballausschuss in den kommenden Tagen fällen.

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Auch in Sachen Kreispokal verkündete Willy Westphal am Dienstag Neuigkeiten. „Wir sind gewillt, den Wettbewerb noch fortzuführen und einen Pokalsieger 2020 zu küren“, sagte der Kreisvorsitzende der Allgemeinen Zeitung Coesfeld. „Wir suchen nach Lösungen, wie wir das nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs über die Bühne bringen können.“

Zunächst müssten dann die Halbfinals gespielt werden. Hier stehen die Begegnungen SG Coesfeld (Kreisliga A) gegen SuS Stadtlohn (Bezirksliga) und ASC Schöppingen (Kreisliga A) gegen SpVgg Vreden (Westfalenliga) noch aus. Während der SpVgg als designiertem Oberliga-Aufsteiger also noch das Double winken könnte, hätte der SuS als enttäuschter Tabellenzweiter noch die Chance, die Serie mit einem Titel zu beenden.

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