Elsbernd und Hackenfort lassen Mini-Krise vergessen

Fußball-Landesliga: Eintracht Ahaus

Fußball-Landesligist Eintracht Ahaus ist wieder in die einstellige Tabellenregion vorgerückt: Ein ungefährdeter 5:1 (3:0)-Sieg bei der SpVg Beckum ließ die Ahauser die „Mini-Krise“ vergessen.

AHAUS

, 03.05.2015, 19:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Tore für Eintracht Ahaus im Gastspiel bei SpVg Beckum: Rainer Hackenfort (r.).

Zwei Tore für Eintracht Ahaus im Gastspiel bei SpVg Beckum: Rainer Hackenfort (r.).

„Wir haben uns in diesem Spiel als echte Mannschaft präsentiert, während die Beckumer zu keiner Zeit als echte Team zu erkennen war“, machte Eintracht-Trainer Jens Niehues den Unterschied aus. „Dabei haben wir nicht einmal unsere beste Saisonleistung gezeigt“, erklärte er.

Schon früh stellten die Ahauser die Weichen auf Sieg: Rainer Hackenfort überwand nach nur sechs Minuten den SpVg-Keeper Rene Horstmann zur Führung: Nach einem langen Pass von Tim Schücker über die beiden Defensiv-Ketten der Gastgeber hinweg, netzte Hackenfort ein. Henning Elsbernd trat 16 Minuten später zu einem Freistoß aus dem Halbfeld an: Sein Schuss streifte noch den Kopf von Jens Niehues, ehe er zum 2:0 das Beckumer Tornetz beulte. Und weitere 13 Minuten später leistete Richard Beil den Ahausern mit seinem Eigentor nach einer Flanke von Maximilian Hinkelmann unfreiwillig Schützenhilfe – 3:0.

Eine kleine „Auszeit“ der Eintracht-Fußballer nutzte Viktor Falk in der 53. Minute zum 1:3 – Hackenfort gab selbstredend wenig später die Antwort zum 4:1-Vorsprung (61.): Ein weiter Einwurf von Niehues hatte beim Torjäger und Trainer-Kollegen seinen Abnehmer gefunden.

Und Hackenfort war auch zur Stelle, als der 5:1-Endstand eingetütet wurde: Sein Zuspiel verwertete Elsbernd. Einen unrühmlichen Abgang verschaffte sich indes nach 82 Minuten Don Niketta, der sich nach einem Revanchefoul mit der „Roten Karte“ vorzeitig verabschiedete und vorerst im Abstiegskampf der Beckumer nicht mehr eingreifen kann. „Das war eine Unbeherrschtheit, die bestraft werden musste“, zeigte Niehues kein Verständnis für den Gegenüber.

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