Erfolgserie beim SV Spexard fortgesetzt: SpVgg Vreden springt an die Tabellenspitze

mlzFußball-Westfalenliga

Mit einem 3:1-Erfolg beim SV Spexard übernimmt die SpVgg Vreden die Tabellenführung in der Westfalenliga 1. Sie hat es nach überzeugenden 90 Minuten wieder einmal unnötig spannend gemacht.

Vreden

, 27.10.2019, 20:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Serie ausgebaut, Tabellenspitze übernommen: Prächtig war die Stimmung auf der langen Rückreise aus Ostwestfalen im Bus der SpVgg Vreden. Der 3:1-Auswärtssieg beim SV Spexard war dabei nahezu eine Dublette des Erfolgs in der Vorwoche gegen Neuenkirchen. Die Blau-Gelben versäumten es, nach sicherer 2:0-Führung früher den Deckel draufzumachen. Und so musste nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber noch ein wenig gezittert werden. „Ansonsten hatten wir im Grunde alles im Griff“, berichtete Trainer Rob Reekers.

Doppelpack von Bolat

Früh stellten die Gäste die Weichen auf Sieg: Bereits in der achten Spielminute brachte Cihan Bolat seine Farben vom Punkt in Führung. Acht Zeigerumdrehungen weiter verpasste es Bolat, die Führung auszubauen. Mit dem Pausenpfiff ließ Mario Worms eine weitere Chance liegen. Und der agile Worms sollte weiter eine Hauptrolle spielen. Zunächst scheiterte dieser an Torhüter Parscal Müller (48.), drei Minuten später nahm er diesem den Ball ab, passte quer zu Bolat und dieser musste nur noch einschieben: 0:2 (51.). Dann verpasste es wieder Worms, frühzeitig für Ruhe zu sorgen (55.).

Und so kam es, wie so oft: Nico Schürmann nutzte eine der ganz wenigen „Auszeiten“ der Vredener Defensive und netzte zum Anschluss ein (61.). Aus dem Spiel heraus ließen die Gäste weiter wenig bis gar nichts zu. Aber: „Spexard hat vier Mann mit Gardemaß, dann kann bei Standards immer etwas passieren“, musste Rob Reekers völlig unnötig „schwitzen“. Wieder Worms hätte seinen Coach beruhigen können, doch er scheiterte ein weiteres Mal aussichtsreich an Müller (75.).

Nachdem die eingewechselten Leon Kondring und Nicolas Ostenkötter dann weitere Optionen ausschlugen, für die endgültige Entscheidung zu sorgen, war es wie in der Vorwoche Niklas Hilgemann, der mit dem 3:1 den nächsten Dreier in Stein meißelte (86.).

„Richtig gutes Spiel“

„Jetzt sind wie die Gejagten. Wichtiger sind mir aber die Punkte und die Tatsache, dass die Mannschaft an sich glaubt“, freute sich Reekers. Das nun folgende spielfreie Wochenende nahm er ein wenig zwiespältig zur Kenntnis: „Wir hätten nun gerne den Rhythmus beibehalten, es ist aber nun mal nicht zu ändern. Jetzt freuen wir erst mal über ein weiteres richtig gutes Spiel.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt