Erning, Brillert und van den Berg zur Eintracht

Fußball: Von Stadtlohn nach Ahaus

Drei weitere Neuzugänge für die kommende Spielzeit hat Landesligist Eintracht Ahaus am Montag vermeldet: Kai Erning, Timo Brillert und Andre van den Berg. Alle drei stehen derzeit in Diensten des SuS Stadtlohn.

AHAUS

, 04.01.2016, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtlohns Kai Erning (M.), hier im Ahauser Stadtpark beim Eintracht-Pokal, schnürt ab Sommer regelmäßig die Schuhe auf der Anlage des Landesligisten.

Stadtlohns Kai Erning (M.), hier im Ahauser Stadtpark beim Eintracht-Pokal, schnürt ab Sommer regelmäßig die Schuhe auf der Anlage des Landesligisten.

Während Erning fester Bestandteil des Oberligateams ist, liefen die anderen zwei meist für die A-Liga-Reserve auf. „Damit steht unser Kader für die neue Saison“, sagt Eintrachts Sportlicher Leiter Klaus Antonin.

Den nun fünf Neuen stehen vier Abgänge gegenüber: Rainer Hackenfort wird Spielertrainer beim TuS Wüllen, Dominik Kalitzki Co-Trainer beim FC Epe, Ladislav Velican zieht es zurück nach Emsdetten und Jonas Bomkamp nach Mannheim – er steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

Fünf Mann vom SuS

Alle fünf Eintracht-Zugänge für den Sommer kommen vom SuS Stadtlohn. Vor Erning, Brillert und van den Berg hatten die Ahauser bereits den aktuellen A-Junioren Lennart Wesselmann sowie Andre Hippers als spielenden Co-Trainer von Jens Niehues verpflichtet. Antonin stellte im Gespräch mit unserer Zeitung aber klar: „Andre Hippers hatte nichts damit zu tun, dass jetzt weitere SuS-Spieler zu uns kommen. Mit Andre van den Berg haben wir uns schon im vergangenen Jahr befasst, Timo Brillert war unser erster Kandidat, als der Abgang von Kalitzki bekannt wurde, und Kai Erning ist schon seit Längerem ein Wunschspieler unseres Trainers.“

Der 26-jährige Vredener Erning könnte im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen, der 21-jährige Stadtlohner Brillert in der Abwehr und der 20-jährige Vredener van den Berg im Offensivbereich. „Wir sind froh, dass wir diese beiden talentierten Jungs und mit Kai Erning einen gestandenen Oberligaspieler verpflichten konnten“, so Antonin. „Ich denke, dass wir damit einen schlagkräftigen Kader haben werden.“

Dieser könnte noch mit Akteuren aus der eigenen A-Jugend vergrößert werden. Die Spieler aus dem älteren Jahrgang sollen in der Rückserie regelmäßig im Landesligateam mittrainieren und so die Chance erhalten, sich für einen Platz im Kader zu empfehlen.

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