„Exoten“ aus Singapur beim Stadtlohner Turnier

Dodgeball Beach-Cup

Der Dodgeball Beach-Cup in Stadtlohn ist auch in diesem Jahr wieder extrem beliebt. Die Startplätze waren schon vor Monaten heiß begehrt – auch bei Mannschaften aus dem Ausland. Einer der „Exoten“ beim Cup am 7. und 8. August kommt aus sogar Singapur: das „Outkast International Dodgeball Team“.

STADTLOHN

, 24.07.2015, 18:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kopf dieser Mannschaft ist Emmanuel Robin Tan, der sich gleichzeitig „President of Dodgeball Association of Singapore“ nennt. Tan nahm im Februar dieses Jahres via Facebook Notiz von dem Event in Stadtlohn, kontaktierte Hendrik Kemper, der das Turnier mit Martin Biehüls veranstaltet, und meldete sein Team an. „Für uns ist das natürlich eine schöne Bestätigung, dass sich unser Cup auch in der neunten Auflage wachsender Beliebtheit erfreut“, so Bienhüls. Teams aus elf Nationen hätten in diesem Jahr gemeldet.

Team aus fünf Nationen

Das Team von Emmanuel Tan setzt sich aus zwei Spielern aus Singapur, zweien aus Neuseeland, dreien aus den USA sowie je einem von den Philippinen und aus Malaysia zusammen. „Unser Team ist offen für jeden, egal woher er kommt“, sagt Tan. Laut dem 37-Jährigen ist der Dodgeball-Sport in Singapur stark im Kommen. „Es gibt zurzeit etwa 400 Spieler bei uns.“ Er selbst entdeckte den Sport 2010 für sich und veranstaltet seitdem regelmäßig Turniere.

Für ihn sei dieses Spiel vor allem deshalb so reizvoll, weil Spieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen in einem Team spielen können. „Wenn Du beim Fußball nicht schießen kannst, bist Du erledigt. Wenn Du beim Basketball nicht dribbeln kannst, hast Du keine Chance. Das ist beim Dodgeball anders.“

Abschneiden zweitrangig

Kommende Woche macht er sich mit seinem Team auf den Weg in Richtung Europa, um an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen. Zunächst tritt das Outkast Team in Amsterdam an, dann in Brüssel, Stadtlohn und Dortmund.

Das sportliche Abschneiden sei dabei vollkommen zweitrangig, „wir wollen viele neue Leute kennenlernen, die Gemeinschaft unter Dodgeball-Spielern und die Kultur in den verschiedenen Ländern genießen“. Geschlafen werde selbstverständlich in Zelten, um auch die Atmosphäre nach den Wettkämpfen genießen zu können.  

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