Favorit? Nicht für Sekic!

SuS Stadtlohn

Für den SuS Stadtlohn ist erstmals in dieser Oberliga-Saison Derby-Zeit. Am Sonntag gastiert die Mannschaft von Trainer Daniel Sekic beim FCE Rheine – und stellt sich auf einen heißen Tanz ein.

STADTLOHN

, 19.09.2014, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu den letzten zwei Siegen des SuS steuerte Neuzugang Abdullah »Appie« Altunbas (r.) jeweils ein Tor bei. Morgen in Rheine will der Angreifer seine Serie fortsetzen.

Zu den letzten zwei Siegen des SuS steuerte Neuzugang Abdullah »Appie« Altunbas (r.) jeweils ein Tor bei. Morgen in Rheine will der Angreifer seine Serie fortsetzen.

Seine Mannschaft aufgrund der jüngsten Entwicklung als Favoriten für das Spiel zu sehen, davon ist Sekic jedoch weit entfernt: „Man darf die Ansprüche an die Mannschaft jetzt nicht zu hoch schrauben. Sie hat zuletzt am Limit gespielt und extrem hohen Aufwand betrieben, um die beiden Siege einzufahren. Es wird spannend zu sehen, ob sie dieses Niveau halten kann.“ Erschwerend hinzu kommt die Personallage: Kapitän Andre Hippers musste vergangene Woche zur Halbzeit mit Oberschenkelproblemen raus – sein Einsatz in Rheine ist fraglich. Weiterhin sind auch die Roßmöller-Brüder Jens und Michael angeschlagen. Entwarnung gibt es hingegen bei Marcel Terhaar, der im Spiel gegen Bielefeld wie Hippers verletzt ausgewechselt wurde. Doch auch ohne die beiden gelang es dem SuS, den ersten Heimsieg einzufahren. An diese Leistung will das Team nun anknüpfen. Unbestritten ist allerdings, dass Rheine über viel Qualität in seinem Kader verfügt. Die beiden bisherigen Heimspiele am „Delsen“ gegen den SV Zweckel (2:1) und die SpVgg Erkenschwick (1:0) entschied der FCE für sich. In Rheine taten sich auch die Stadtlohner in den zurückliegenden Duellen immer schwer: 0:4, 1:4 und 0:3 lauteten die letzten drei Ergebnisse aus SuS-Sicht. Der letzte Sieg in Rheine datiert vom 21. November 2009 (2:1). Diesmal dürfte die Heimelf nach dem 0:5 in Rhynern besonders motiviert sein.

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