FC Bocholt zittert sich ins Finale

Fußball: Eintracht Pokal

Vorjahressieger 1. FC Bocholt steht erneut im Finale des Eintracht-Pokals, das am Samstag um 18 Uhr angepfiffen wird. Im ersten Halbfinale bezwang der Oberligist aus dem Verband Niederrhein am Freitagabend eine starke Mannschaft der SpVgg Vreden nach einer guten ersten Halbzeit nach 90 Minuten glücklich mit 1:0 Toren.

AHAUS

, 31.07.2015, 22:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
SpVgg-Kapitän Dominic Steiner (l.) setzt sich im Zweikampf gegen den Bocholter Stürmer Philipp Goris durch.

SpVgg-Kapitän Dominic Steiner (l.) setzt sich im Zweikampf gegen den Bocholter Stürmer Philipp Goris durch.

SpVgg-Trainer Marcus Feldkamp war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Elf zufrieden: „Das war über die 90 Minuten gesehen eine starke Vorstellung. Bocholt hatte in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Spiel und hat aus dem Nichts ein Tor gemacht. Wir hatten aber auch unsere Möglichkeiten und Pech mit einem Pfostenschuss. Im Verlauf der zweiten Halbzeit hätten wir den Ausgleich verdient gehabt.“

Der 1. FC Bocholt hatte in der ersten Halbzeit leichte Vorteile. Die SpVgg war über weite Phasen ein gleichwertiger Gegner und ließ bis kurz vor der Pause mit einer sehr disziplinierten und konzentrierten Abwehrarbeit nichts zu. Auf der Gegenseite waren die SpVgg-Angreifer bei schnellen Vorstößen sehr gefährlich. So traf Nico Klein-Günnewick auf Zuspiel von Mirko Bertelsbeck mit seinem Flachschuss nur den rechten Pfosten (27.) und Bertelsbeck setzte wenig später den Ball aus ganz spitzem Winkel am Torwart vorbei an Außennetz.

Zehn Minuten vor der Pause erhöhte Bocholt den Druck und zog merklich das Tempo an. Und die verstärkten Angriffsbemühungen wurden in der 43. Minute belohnt. Ismael Öztürk setzte sich auf der linken Angriffsseite gegen mehrere Gegenspieler durch und brachte den Ball fast von der Torauslinie hoch auf den zweiten Pfosten. Da stand Meikel Junker völlig ungedeckt und köpfte die Lederkugel zur Führung ins Netz.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit kam bei der SpVgg Vreden Nils Temme für den angeschlagenen Lars Ivanusic. Und der Angreifer belebte das Vredener Spiel nach vorn deutlich. Die SpVgg war jetzt die klar bessere Elf und drängte mit Macht auf den Ausgleich. Die Mannschaft hatte auch zwei gute Chancen mit direkten Freistößen von der Strafraumgrenze aus, die aber beide nicht im Tor landeten.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt