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FC oder SpVgg Vreden – wer packt den Aufstieg?

mlzFußball-Kreisliga C

Ein Titelrennen mit besonderer Brisanz erlebt die Kreisliga C in diesen Tagen. Denn in der Verlosung sind die Vredener Nachbarn FC und SpVgg.

Vreden

, 16.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Aufstieg in die Kreisliga B wird in diesem Jahr mit ziemlicher Sicherheit an der Ottensteiner Straße in Vreden gefeiert. Die Frage scheint zwei Spieltage vor Saisonende nur noch zu lauten: Im Hamalandstadion bei der Dritten der SpVgg oder direkt gegenüber am Freibad bei der Reserve des FC?

Punktgleich mit je 65 Zählern stehen die beiden Nachbarn an der Tabellenspitze. Mit 107 (SpVgg) und 115 Toren (FC) stellen beide Teams die überragenden Offensivreihen der Liga. Das bessere Torverhältnis weist zwar die SpVgg auf, doch in der Kreisliga zählen einzig und allein die Punkte.

Auch wenn der SV Heek II mit drei Punkten Rückstand auf das Duo noch Chancen hat, erscheint ein Endspiel zwischen den Vredener Rivalen um den Aufstieg nach Saisonende derzeit sehr wahrscheinlich. „Ich gehe fest davon aus“, sagt SpVgg-Trainer Peter Zorn. Er gibt sein Amt am Saisonende an Co Michael Neteler ab und würde sich nach sechs Jahren als Verantwortlicher gern mit der Rückkehr in die B-Liga verabschieden. Aus der ist er 2015 mit der Mannschaft abgestiegen.

„Absolutes Highlight“

Der FC spielt seit seinem Aufstieg 2011 in der C-Liga und würde die Aufstiegschance jetzt liebend gern beim Schopfe packen. „Die letzten zwei Spiele zu gewinnen, wird schwer genug. Aber wenn es so kommt und wir am Ende punktgleich sind, wäre das Finale gegen die SpVgg natürlich ein absolutes Highlight für uns alle“, so FC-Coach Michael Overbeck.

Die letzten beiden Aufgaben der Titelkandidaten erscheinen machbar. Allerdings warnt Peter Zorn sein Team insbesondere vor der anstehenden Partie bei den Sportfreunden Ammeloe II (Platz 13), „gegen die haben wir uns oft schwergetan“. Am letzten Spieltag geht es dann noch gegen die SG Gronau II (10). Der FC fährt am Sonntag zum FC Ottenstein II (Platz 8) und empfängt zum Abschluss noch Vorwärts Epe III (9). „Gegen die haben wir im Hinspiel 2:4 verloren“, erinnert Michael Overbeck.

Die direkten Duelle zwischen FC und SpVgg endeten unentschieden (1:1 und 4:4), sodass eine Prognose für ein eventuelles Finale schwer zu stellen ist. Der FC jedenfalls hat alles dafür getan, dass seine Zweite gute Karten hat. Mit Alexander Buning, Benjamin Schröer und Jordy Koster etwa helfen drei Stammspieler der Erstvertretung im Saisonendspurt aus. Allerdings weist der Kader auch so starke Akteure auf wie etwa David Fabian oder Markus Tecker – mit 33 Treffern bester Torschütze der Liga.

Breite als Stärke

Unterstützung „von oben“ aus dem Bezirksligakader hat aber auch die SpVgg III im Laufe der Saison regelmäßig erhalten. Bester Torschütze der Blau-Gelben ist Andreas Burrasch mit 26 Treffern. Peter Zorn sieht aber weniger Einzelspieler als die Breite in seinem Kader als Stärke: „Ich kann von der Bank eigentlich jeden bringen, ohne dass die Leistung abfällt.“ Nun hofft er, dass das auch im Saisonendspurt so bleibt.