FC Ottenstein zieht die Reißleine: Kalitzki und Reder freigestellt

mlzFußball-Kreisliga A

Ohne das bisherige Trainerduo Dominik Kalitzki/Niko Reder wird der FC Ottenstein seine verbleibenden Spiele in der Kreisliga A bestreiten. Bis Saisonende übernimmt U19-Coach Thomas Gerwing.

Ottenstein

, 28.04.2019, 11:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Kreisliga A1 bekam der FC Ottenstein in den vergangenen Wochen kaum mehr einen Fuß an den Boden. Der Klassenerhalt erscheint bei zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone in akuter Gefahr. Fünf Spieltage vor Saisonende hat die Vereinsführung nun reagiert und die beiden Spielertrainer Dominik Kalitzki und Niko Reder am Freitag freigestellt.

„Die sportliche Situation mit zuletzt 18 Gegentoren in vier Spielen ist natürlich ein Grund für unsere Entscheidung. Aber auch andere, vereinsinterne Probleme, mit denen die beiden gar nichts zu tun haben, haben uns zum Handeln gezwungen“, erklärt der FC-Vorsitzende Frank Lefering im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

Thomas Gerwing in Südlohn erstmals auf der Bank

Über diese internen Gründe könne er nicht konkreter sprechen, jedoch werde auch über einen „gesamten Schnitt, einen personellen Neuanfang“ in der Seniorenabteilung nachgedacht. Wie der genau aussehen werde, sei noch nicht klar. Bis Saisonende soll nun jedenfalls A-Jugend-Trainer Thomas Gerwing das Team zum Klassenerhalt führen. Am Freitag leitete er seine erste Trainingseinheit und wird am Sonntag in der Partie beim SC Südlohn erstmals auf der Bank sitzen.

Kalitzki und Reder hatten erst zu Saisonbeginn in Ottenstein übernommen. Nach schwachem Saisonstart hatte sich die Mannschaft zwischenzeitlich gefangen, in den letzen Wochen aber dürftige Auftritte gezeigt. „Es tut mir für Dominik und Niko leid, dass wir diese Entscheidung treffen mussten“, so Frank Lefering. „Wir haben sie uns gewiss nicht leicht gemacht, weil wir die beiden persönlich sehr schätzen, sie waren jederzeit integer. Aber es ist ein Zeitpunkt gekommen, wo wir die Probleme auch mit Blick auf die Zukunft einfach angehen mussten.“

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