Vogelwilder Test mit neun Toren: FC Vreden überrascht Eintracht Ahaus und seinen Trainer

Fußball-Testspiel

Auf dem falschen Fuß erwischte der A-Ligist FC Vreden am Mittwochabend den Landesligisten Eintracht Ahaus. Letzterer hatte beim 4:5 mit einer suboptimalen Spielvorbereitung zu kämpfen.

Vreden

, 06.02.2020, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gleich dreifach traf Benjamin Schroer (l.) für den A-Ligisten FC Vreden beim 5:4 im Test gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus. Sämtlich vor der Pause.

Gleich dreifach traf Benjamin Schroer (l.) für den A-Ligisten FC Vreden beim 5:4 im Test gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus. Sämtlich vor der Pause. © Michael Schley

Der A-Ligist erwischte einen ersten richtig guten Test, der Landesligist haderte mit einer suboptimalen Vorbereitung auf diesen am Mittwochabend - in der Summe spiegelten sich diese Umstände letztlich auch im Spielergebnis wider: Mit 5:4 gewann der FC Vreden das Testspiel gegen den Landesligisten Eintracht Ahaus im niederländischen Buurse.

Spiel unter „keinem guten Stern“

„Wir hatten viele kurzfristige Absagen. Dazu kam noch, dass viele arbeitsbedingt erst spät anreisen konnten. Das war alles sehr unglücklich, das Spiel stand unter keinem guten Stern“, berichtete der Ahauser Trainer Frank Wegener. Und so bestrafte der FC Vreden diese „Unordnung“ bis zur Pause durch effektives Konterspiel gnadenlos.

Aus einem 1:2-Rückstand machte er eine 4:2-Führung. Gleich dreimal traf dabei Benjamin Schroer (2., 20., 39.), den vierten FC-Treffer steuerte Pascal Leifkes bei (30.). Für Ahaus waren Bastian Brocks (4.) und Maximilian Hinkelmann (10.) erfolgreich.

Reimann erzielt späten Siegtreffer

Nach der Pause glich die Eintracht durch erneut Hinkelmann (60.) und ein Eigentor von Johannes Barenborg (66.) aus, ehe Jens Reimann (82.) der Siegtreffer gelang.

„Die erste Halbzeit war zum Vergessen, nach der Pause war das im Ballbesitz okay, gegen den Ball weiter schwach. Trotz der schwierigen Umstände muss das nachdenklich machen, gerade aufgrund der Fülle an individuellen Fehlern“, so Wegener.

„Die Mannschaft war gut organisiert, sie hatte auch einige Ballbesitzphasen. Da wir erst eine Woche im Training sind, war der Fitnesszustand schon überraschend gut. Wir werden das aber nicht zu hoch aufhängen, Ahaus hatte gewiss auch keinen guten Tag“, so die Einschätzung von Vredens Coach Hendrik Sahlmer.

Ahauser Generalprobe gegen die SpVgg Vreden

Für beide Mannschaften geht es am Samstag mit dem nächsten Test weiter. Eintracht Ahaus lädt den Westfalenligisten SpVgg Vreden zur Generalprobe für den Restrundenauftakt am 16. Februar in Roxel in den Stadtpark (15 Uhr). „Da wird die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen“, ist Frank Wegener überzeugt. Der FC Vreden tritt die Reise zum A-Ligisten TuS Velen an (14.30 Uhr).

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