FCO ist voll im Soll

Fußball-Nachspiel

Der FC Ottenstein befindet sich auf Kurs. Durch das 4:2 über GW Lünten haben die Blau-Weißen ihre fast makellose Heimbilanz ausgebaut und sind voll im Soll. Das kann man von den Gästen bislang allerdings nicht behaupten.

OTTENSTEIN

, 10.10.2016, 18:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ottensteins Philipp Hörst (l.) war einen Schritt schneller als Lüntens Spielertrainer Jörg Bengfort.

Ottensteins Philipp Hörst (l.) war einen Schritt schneller als Lüntens Spielertrainer Jörg Bengfort.

„Mit dem Tabellenstand und der bisherigen Punkteausbeute bin ich durchaus zufrieden“, sagt Maik Böyer, der Coach vom FC Ottenstein. Auf Platz sieben liegend, rangiert sein Team momentan genau zwischen den beiden Marken die er sich als Ziel gesetzt hatte: „Am Ende würde ich gerne unter den Top Acht landen, bis zur Winterpause wäre ein Platz unter den ersten Sechs gut“, vermittelt Böyer seine Ziele für die diesjährige Saison.

Das 4:2 über Lünten war dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei demonstrierte der FCO vor allem wieder die eigene Heimstärke. Mit Ausnahme des 2:3 gegen Fortuna Gronau gewannen die Ottensteiner alle Heimspiele. „Gegen Gronau hatten wir Pech, ein Remis wäre gerecht gewesen“, sagt Böyer. Gegenteilig läuft es bislang aber auf des Gegners Platz. Denn da konnte der FCO nur beim FC Oeding (2:1) und bei Union Wessum (3:3) was Zählbares mitnehmen.

In den übrigen Partien ging Ottenstein als Verlierer vom Feld. Und diese zwei Gesichter zeigen sich auch auf dem Feld. Gemäß dem Motto „vorne hui, hinten pfui“, schoss der FCO in acht von neun Spielen mindestens zwei Tore – kassierte aber in sieben der neun Partien auch mindestens zwei Gegentreffer.

„Wir stehen für Offensivfußball, wobei wir das ein oder andere Gegentor auch viel zu leicht bekommen haben“, erklärt Böyer. An der Stabilisierung der Defensive arbeitet er, damit seine Elf dem Saisonziel Schritt für Schritt näher kommt.

Vierte Niederlage in Serie

GW Lünten kann von den oberen Tabellenregionen aktuell nur träumen. Die Pleite in Ottenstein war die nunmehr vierte Niederlage in Serie. Mit sieben mageren Punkten und 28 Gegentreffern befindet sich die Mannschaft von Spielercoach Jörg Bengfort nur knapp über dem Strich. Nach Ottenstein bekommt Lünten es nun mit dem fünftplatzierten ASC Schöppingen zu tun. Leichter wird es für GW absehbar also nicht. 

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