Forderung von SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath: "Zweites Tor nachlegen"

STADTLOHN Eine "unangenehme Aufgabe" stehe seinem Team bevor, meint SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath vor dem Gastspiel seiner Westfalenliga-Fußballer am Sonntag beim TuS Dornberg.

06.03.2009, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Forderung von SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath: "Zweites Tor nachlegen"

<p>SuS-Torjäger Rainer Hackenfort (l.) ließ am vergangenen Sonntag eine Strafstoß-Chance aus - auch in dieser Szene gegen Emsdettens Torschützen Alexander Nowitzki blieb er ohne Torerfolg. SuS-Kapitän Mathias Uphues (r.; im Hintergrund) spekulierte vergeblich auf seine Chance. Mathmann</p>

Dabei bezieht sich der Trainer weder auf die Anreise in den Bielefelder Ortsteil noch auf die Austragung des Punktespiels auf einem Kunstrasenplatz: "TuS Dornberg verfügt über kombinationssichere und technisch versierte Fußballer, die an einem guten Tag jeden Konkurrenten bezwingen können", verdeutlicht Bajorath.

Aber die Mentalität des TuS-Teams bewirke es auch, dass es schnell resigniere, wenn die Torerfolge ausblieben, verweist der SuS-Coach auf das Hinspiel im hülsta-Sportpark, als seine Elf erst in der Schlussphase den 4:0-Heimsieg perfekt machte. TuS Dornberg hatte sich lange Zeit nicht geschlagen gegeben - hatte seinen Widerstand aber aufgegeben, als seine Stürmer Tolga Evcimen (zehn Saisontore) und Ugur Pumuk (fünf) leer ausgingen.

"Die Offensive der Dornberger ist die Kreativabteilung der Mannschaft: 35 Treffer in 20 Spielen sprechen eindeutig dafür", wirft Bajorath einen Blick in die Tabelle. Auf der anderen Seite aber zeugen 35 Gegentore bei fünf Siegen, acht Unentschieden und sieben Niederlagen nicht unbedingt für eine sattelfeste Abwehrformation im Team von Trainer Mirko Jerenko, der den TuS jetzt im dritten Jahr betreut. "Dort liegt unsere Chance", spekuliert Frank Bajorath: Seine Mannschaft habe sich zuletzt im Heimspiel gegen Emsdetten 05 (1:1) und im Pokalspiel in Dülmen (1:0) zwar nicht mit "Ruhm bekleckert", dennoch aber Erfolge eingefahren.

Trainer-Vorgabe

"In beiden Spielen hätte ein zweites Tor mehr Sicherheit und Ruhe gebracht - und vielleicht auch noch mehr Tore", spekuliert er - und umreißt seine Vorgabe für das Spiel am Sonntag: "Meine Mannschaft muss nicht nur eine schnelle Führung vorlegen, sondern auch einen zweiten Treffer folgen lassen. Dann sollten wir wie im Hinspiel einen klaren Erfolg einfahren können."

Die personelle Situation beim SuS hat sich wenig entschärft: Jakob Fischer pausiert nach seiner Verletzung am Vorsonntag, hinter dem Einsatz von Björn Bennies steht ein großes Fragezeichen, weil dessen Rücken erhebliche Beschwerden verursacht, und Jordy Kosters Dienstplan als Polizist sieht derzeit den Nachtdienst vor, der ihn in Dülmen hatte fehlen lassen. Stefan Benninks Sperre läuft am Sonntag erst nach dem Spiel in Dornberg ab. bml

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