Frank Wegener: „Wir werden das Rad nicht komplett neu erfinden“

mlzFußball-Landesliga

Der neue Trainer der Eintracht startet nach erfolgreicher Saison in der Landesliga am Samstag mit einem eingespielten Team in die Vorbereitung. Wir haben ihn interviewt.

Ahaus

, 06.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Unter ihrem neuen Trainer Frank Wegener nehmen die Fußballer von Eintracht Ahaus an diesem Wochenende das Training für die Landesligasaison auf. Nach der ersten Einheit am Samstag steht am Sonntag um 15 Uhr direkt der erste Test gegen den VfL Rhede an (15 Uhr Stadtpark). Wir haben Frank Wegener befragt.

Sie übernehmen das Amt von Jens Niehues, der fünf Jahre Trainer war. Was wollen Sie und Co-Trainer Chris Ransmann anders machen?
Nach der super Vorsaison geht es erst mal darum, die gute Stimmung aufrechtzuerhalten. Die Mannschaft ist im Grunde eingespielt, deshalb sehen wir keinen Anlass, das Rad jetzt komplett neu zu erfinden und alles umzuwerfen. Jens Niehues und Andre Hippers haben super Arbeit gemacht. Natürlich haben Chris und ich aber auch neue Ideen, die wir einbringen.

Verstärkt hat sich das Team mit drei Spielern von außerhalb und vieren aus dem eigenen Verein. Was trauen Sie dem Kader zu?
Wenn wir die Vorsaison bestätigen könnten, wäre das natürlich super. Ich denke, dass wir die Neuzugänge relativ schnell integrieren werden. Tim Sicking kommt aus Wüllen neu dazu und Julius Wieland aus Epe und Till Beckers aus Vreden haben ja beide schon für die Eintracht gespielt.

Koray Arslan hat den Klub verlassen, Marcel Bösel seine Zusage zurückgezogen. Wird die Luft im Angriff dünn?
Nein, da mache ich mir keine Sorgen. Natürlich ist Koray ein Verlust und die Absage von Marcel schade. Aber wir haben gute Leute im offensiven Mittelfeld und für ganz vorne neben Maxi Hinkelmann auch noch Lennart Varwick. Den haben viele nicht auf dem Schirm, aber hat großes Potenzial. Dass er letzte Saison nicht so zum Zuge kam, lag daran, dass er nur einmal pro Woche trainieren konnte. Das hat sich jetzt aber geändert.

Vom 12. bis 14. Juli geht’s ins Trainingslager nach Brandenburg. Wie kam das zustande?
Über meine Familie. Mein Vater hat dort Ferienwohnungen, die passenderweise direkt am Vereinsgelände von Stahl Brandenburg liegen. Wir werden dann auf acht Wohnungen verteilt von Freitag bis Sonntag dort sein, trainieren, ein Testspiel gegen Stahl Brandenburg machen und am Samstag einen Mannschaftsabend.

Am Sonntag steht nun gleich der Test gegen Rhede an. Was wollen Sie dabei sehen?
Eine gute Trainingseinheit, mehr kann man ja einen Tag nach dem ersten Training nicht erwarten. Rhede hatte angefragt, und Chris und ich sind der Meinung, dass jedes Spiel gut für die Mannschaft ist. Aber wie gesagt, es geht nur darum, sich erst mal zu finden. Wie das Spiel ausgeht, ist völlig egal.

Testspiele der Eintracht

7. Juli: VfL Rhede (H)

13. Juli: Stahl Brandenburg (A)

19. Juli: Un. Wessum (Eintracht-Pokal)

21. Juli: GW Nottuln (Eintracht-Pokal)

24. Juli: SuS Stadtlohn (Eintracht-Pokal)

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