Für die Liga eine Nummer zu groß: SC Wiedenbrück erwartet SuS Stadtlohn

STADTLOHN Die ganze Westfalenliga hat sich damit abgefunden, dass der Meister und Aufsteiger zur NRW-Liga bereits jetzt feststeht - auch wenn noch ein Dutzend Spiele zu bestreiten sind: Der SC Wiedenbrück rangiert ungeschlagen und mit 23 Punkten Vorsprung auf dem Liga-Thron.

20.03.2009, 12:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

"Es bestehen keinerlei Zweifel daran, dass der SC Wiedenbrück den Titel holt: Die Mannschaft ist einfach eine Nummer zu stark für diese Liga", bemerkt (nicht nur) SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath - am Sonntag stellt er sich mit seinem Team in Wiedenbrück vor. 21 Siege hat das Team von Trainer Thomas Stratos in den bisherigen 22 Spielen seit dem Abstieg aus der Oberliga errungen; von den 71 Saisontoren gehen 21 auf das Konto von Murat Turhan und 19 auf das von Soner Dayangan - die beiden Top-Torjäger der Westfalenliga.

Und ausgerechnet im Rückspiel in Wiedenbrück kann der Torjäger des SuS, Rainer Hackenfort, seine Ausbeute nicht weiter steigern: Nach seiner "Roten Karte" ist er bis zum 13. April zum Zuschauen verurteilt. Mit 15 Saisontoren belegt Hackenfort derzeit Rang vier der Torjägerliste, wobei Rang drei winkt, weil Marcus Fischer nicht mehr für FC Eintracht Rheine auf Torejagd geht, sondern für die SF Lotte.

"Wir wollen in dieser Saison die Ersten sein, die dem Tabellenführer ein Beinchen stellen. Und sollte es ein Unentschieden geben, wären wir nach FC Eintracht Rheine eben die Zweiten, die das schaffen", nennt Bajorath die Vorgaben, die sich seine Mannschaft selbst gegeben hat. "Die Jungs wollen ihre Serie fortsetzen - besonders in den drei nächsten Top-Spielen. Da muss ich gar nicht erst als Motivations-Künstler agieren", ergänzt der Trainer. Die Bilanz der fünf Spiele nach der Winterpause gibt ihm recht: drei Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche.

"Wir werden das Spiel in Wiedenbrück offensiv angehen, aber nicht fahrlässig, indem wir mit Mann und Maus drauf los stürmen. Aber ich sehe durchaus eine Chance, wenn wir die SC-Abwehr unter Druck setzen können", spekuliert Bajorath. bml

Noch sind einige, wenige Plätze frei im SuS-Fanbus, der um 11 Uhr vom hülsta-Sportpark abfährt.

SuS Stadtlohn und SpVgg Vreden haben sich darauf verständigt, das Halbfinalspiel um den Krombacher-Pokal auf den 8. April zu verlegen.

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