Marc Lüdiger: Erfolgreiches Comeback in der Kreisliga

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Im Mai 2017 hatte er sein letztes Pflichtspiel bestritten. Am Sonntag gab Torwart Marc Lüdiger nun ungeplanterweise sein Comeback – und verhalf Eintracht Ahaus zu einem wichtigen Heimsieg.

Ahaus

, 11.11.2019, 18:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Montagmorgen beim Aufstehen habe er schon ein bisschen gemerkt, dass er nicht mehr ganz so austrainiert ist wie die meisten seiner Mitspieler. Dennoch habe es dem 36-Jährigen großen Spaß gemacht, mal wieder in einem Ligaspiel zwischen den Pfosten zu stehen. Und das auch noch erfolgreich: Mit dem 3:1-Sieg über den FC Epe II fuhr Eintracht Ahaus II wichtige Zähler im Abstiegskampf der Kreisliga A1 ein.

Am Ende der Saison 2016/17 hatte Marc Lüdiger seinen bis dato letzten Einsatz im Trikot der Eintracht absolviert. Damals noch als Kapitän der Landesligamannschaft. Seit der Saison 2018/19 ist er als Torwarttrainer für Erste, Zweite und A-Junioren im Stadtpark verantwortlich. „Wir trainieren immer dienstags. Das ist für mich ganz schön, einmal die Woche mit den Jungs auf dem Platz zu stehen, weiter dazuzugehören, obwohl ich ja eigentlich nicht mehr spiele“, erklärt Lüdiger. „Im Tor stehe ich nur ab und zu im Abschlussspiel, wenn ein Torwart gebraucht wird. Und sonntags bei den Spielen bin ich nur, wenn die Zeit es zulässt. Ich wohne ja in Münster.“

Zwei Keeper ausgefallen

Gebraucht wurde er nun aber auch wieder in einem Meisterschaftsspiel. Weil vergangene Woche bei der Reserve gleich zwei Keeper ausgefallen waren, baute Trainer Matthias Junk auf die Dienste des Routiniers. Im Spiel gegen Epe musste der zwar in der 24. Minute das Gegentor zum 0:1 schlucken, doch seine Vorderleute holten die Kohlen im zweiten Durchgang aus dem Feuer und siegten mit 3:1. Den ein oder anderen Ball musste Lüdiger dann auch noch parieren. „Eigentlich hatte ich mir den Nachmittag ruhiger vorgestellt“, sagt der Keeper. „Aber so ist es super gelaufen, das Wichtigste waren die drei Punkte.“

Diese Rückkehr soll aber nur eine Ausnahme gewesen sein. Lüdiger gehe davon aus, dass beim kommenden Duell mit Vorwärts Epe II wieder Hilmi Demirbas, zuletzt angeschlagen, das Eintracht-Tor hüten werde.

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